Man fragt sich schon, wann Eddie Murphy endlich erkennt, dass es so nicht weiter gehen kann. Bis dahin produziert er weiterhin Komödien, die so auch aus den 90ern oder sogar 80ern stammen könnten.

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Evan Danielson (Eddie Murphy) hat vor lauter Arbeit weder Zeit noch Augen für seine Familie, wird jedoch alsbald geradezu dazu gezwungen, auf seine Tochter Olivia (Yara Shahidi) auf zu passen, die sein Leben in eine unorganisierte Achterbahn verwandelt. Als Evan jedoch heraus findet, dass Olivia’s imaginären Auswüchse sehr genaue Aussagen über die Börsenergebnisse tätigen, wendet sich (scheinbar) doch alles zum Guten. Zu dumm, dass Konkurrent Johnny Whitefeather (Thomas Haden Church) bereits wittert, dass da etwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht…

Die Nickelodeon Produktion zeigt Eddie Murphy in Höchstform, allerdings ist Murphys Höchstform seit Jahren schon so uninspiriert und eintönig, dass sie weit hinter Kollegen wie Adam Sandler oder Jim Carey liegt, die ähnlich lang im Filmbusiness arbeiten, aber eingesehen haben, dass man mit der Zeit gehen muss.
Daher ist “Zuhause ist der Zauber los”, sowohl von der Story, als auch vom Schauspielern eher wie eine TV-Produktion fürs Wochenende.
Yara Shahidi ist zwar ungemein reizend als Tochter Olivia, aber das reicht bei Weitem nicht.
Zumindest muss sich Murphy nicht mehr als ein halbes Dutzend dicker Menschen verkleiden, um witzig zu sein, aber seit man ihn in “Dreamgirls” gesehen hat, weiß man doch, dass er auch anders kann, nur hält ihn das scheinbar nicht davon ab, es dennoch beim Alten zu belassen. Bleibt nur zu hoffen, dass sein nächster Film “A Thousand Words” das Blatt dreht, denn dort spielt er einen Mann, der erfährt, dass er nur noch 1000 Wörter zu sprechen hat, bevor er stirbt.
“Zuhause ist der Zauber los, läuft ab dem 29.10. in den deutschen Kinos.