Jetzt, wo es wärmer wird, können sich auch die Frühlingsgefühle wieder heraus trauen. Zeit, um unattraktiven, jungen Männern in unrealistischen Komödien die Hoffnung zu geben, dass auch sie attraktive junge Frauen kriegen können.

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Kirk ist gakelig, 20 Jahre alt und alles andere als ein Hingucker, um so überraschender für ihn und seine Freunde, als die superheiße Blondine Molly sich tatsächlich für ihn interessiert. Mit jedem Date kämpft Kirk nicht nur darum, die Traumfrau bei Laune zu halten, sondern auch gegen den Unglauben, den die ungewöhnliche Beziehung bei seiner Familie, seinen Freunden, seiner Ex und selbst ihm hervor ruft.
Ein wenig muss man an Judd Apatow denken, denn Liebeskomödien für Sie und Ihn sind in den letzten Jahren vorwiegend aus seinen Händen gekommen.
Stattdessen kommt der Spaß jedoch aus den Händen von Jim Field Smith, den man höchstens in Großbritannien für diverse Kurzfilme, Sketche und einige Episoden der MTV Show “Fur TV” kennen könnte.
Für seinen ersten großen Kinofilm hat sich der Brite gut geschlagen, allerdings muss man sich dennoch fragen, warum es denn immer die unattraktiven Männer sind, die die attraktiven Frauen abschleppen und nicht umgekehrt.
Legt man die feministischen Fragen jedoch beiseite, ist “Zu scharf, um wahr zu sein” bei weitem nicht so schlimm, wie man vielleicht erwartet hätte und Herz hat die Komödie auch noch.
Einzig die doch recht vulgär ausartenden Gags hätte man etwas zurück schrauben können, immerhin hat bereits Mr Apatow gezeigt, dass Wortwitz und Situationskomik im Gross bereits ausreichen, um die Massen ins Kino zu holen.
Ab dem 29.4.2010 im Kino

Regie: Jim Field Smith
Drehbuch: Sean Anders, John Morris
Darsteller: Jay Baruchel, Alice Eve