Zombieland

Endlich ist Woody Harrelson wieder zurück auf der Leinwand, doch damit nicht genug, es handelt sich außerdem um eine Zombiekomödie, eine Abwechslung vom derzeitigen Vampirwahn, die sich gewaschen hat.

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Columbus ist auf dem Weg zu seinen Eltern in Ohio. Das ist jedoch nicht die ganze Geschichte, denn er befindet sich in einer post-apokalyptischen Zombiewelt und will sehen, ob Mama und Papa überhaupt noch am Leben sind. Ausgestattet mit einem selbst erdachten Zombie-Survival-Guide trifft er auf seinem Weg Tallahassee (Harrelson), der auf der Suche nach Twinkies ist. Hinzu kommen außerdem die Schwestern Little Rock (Abigail Breslin aus “Little Miss Sunshine”) und Wichita (Emma Stone), in die sich Columbus prompt verguckt.
Gemeinsam versuchen sie sich in einer Welt voller Untoter über Wasser zu halten und – wie schon erwähnt – so viele Twinkies wie möglich zu finden.
Harrelson ist in seinem Element, eine action-geladene Komödie mit Untoten ist ihm wie auf den Leib geschrieben, weshalb er trotz eines ansonsten sehr guten Casts dennoch die Paraderolle des Films hat und am Meisten Spaß macht.
Sowieso ist der Zombiefilm immer wieder eine Möglichkeit, im Rahmen von Sozialkritik genügend Witz einfließen zu lassen, so dass trotz der riesigen Masse an Filmen mit Untoten immer wieder originelle Filme a la “28 days later”, “Shaun of the Dead” oder “The Signal” entstehen.
“Zombieland” ist definitiv ein Film, der sich für das Kino lohnt, die Schauspieler haben eine ausgezeichnete Chemie und hatten anscheinend genügend Spaß am Set, was man den Performances locker ansehen kann.
Ab dem 10.12. kann man sich die Alternative zu kitschigen Weihnachtsfilmen ansehen.