Dass Matthias Schweighöfer in der Auswahl seiner Projekte kein sicheres Händchen beweist, daran besteht wohl kein Zweifel mehr. Aber “Fata Morgana” ist in dem Zusammenhang schon eine ganz eigene Klasse.

Der Film ist öde bis zum Einschlafen. Der einzige, der seinen Job noch halbwegs verlässlich meistert, ist der Kameramann – der Wüstenbilder wegen verdient es der Film, im Archiv eines Geographie-Clubs (am Besten im letzten staubigen Karton, der mit “Exotisches” beschriftet ist) verwahrt zu werden; bis in alle Ewigkeit.

Jedenfalls, wenn ich den Inhalt hier wiedergebe, dann erfordert schon die deutsche Grammatik, dass ich etwas hinzufüge – nämlich ein Verb: Das wäre unkorrekt, darum erspare ich mir die Inhaltsangabe. Kurz gefasst: Es passiert – nix. Zwei Studenten rödeln in ihrem hässlichen Jeep einem schrägen Franzosen durch die Wüste hinterher und erkunden die gruseligen Untiefen ihrer Psyche etc.

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Wer weiß, hätte Michael Haneke den Film gemacht, vermutlich wäre was draus geworden. Naja, mit anderen Darstellern, versteht sich. Denn die, die Simon Groß in seinem Regiedebüt auf das, äh, spartanische Drehbuch loslässt, sind einfach … uninteressant. Mit Knetpuppen wäre der Film spannender gewesen.

Womit wir bei Peter Jackson wären. Dessen “Meet the Feebles” ist geschmacklos, strotz aber vor Handlung – ok, die ist bescheuert – aber man schläft nicht ein.

Was bei Filmen insgesamt ein nicht zu verachtender Faktor ist.