Postbeamter Philippe (Kad Merad) glaubt, dass der Mann sich den Kiefer gebrochen hat, den er gerade angefahren hatte, Phillippe wird zu dieser Annahme verleitet, da der Mann äußerst schwer zu verstehen ist. Doch Antoines (Dany Boon) Kiefer ist völlig okay- er spricht nur Ch’timi…

“Ch’timi” ist der Dialekt der Menschen aus dem Norden Frankreichs. Alle Dialekte, und somit auch der Ch’timi werden gegenüber dem
Pariser Französisch als minderwertig abgestuft. In der Komödie werden diese regionalen Sprach-Vielfalten Frankreichs auf die Schippe genommen.

Doch die Komödie lebt nicht nur von der Thematik der Sprache und des Dialekts. Der Postbeamte Philipp ist in dem malerhaften südfranzösischen Städtchen Direktor eines Postamtes, lebt mit Familie in einem Haus: Kurzum: Es könnte alles perfekt sein -ist es aber nicht! Seine Frau träumt von einem besseren Leben in der Provence. Für die Versetzung ist der Postbeamte sogar bereit, sich als Behinderten auszugeben.

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Als der betrug auffällt, wird er zur Strafe in den regenerischen, kalten Norden, in ein 4.300-Einwohner-Städtchen namens Bergues, versetzt. Dort leben die “Sch’tis”. “Sch’tis” verändern den “S”-Laut in einen “Sch”-Laut, um nur eines der “wichtigtischten Merkmale dieschesch Dialetsch” zu nennen.

Sämtliche Vorurteile, wie das Wetter, die Unfreundlichkeit der Menschen und die Unverständlichkeit ihrer Sprache werden aus der Trickkiste gezaubert. Doch schnell findet Phillippe am Leben dort Gefallen: Es gibt keine Hierarchien auf der Arbeit, sondern Ehrlichkeit und Einfachheit. Als seine Frau nachziehn möchte, steht Phillippe vor einem Konflikt…

Ein Film der nicht umsonst der Publikumsliebling in Frankreich war und 20 Millionen Zuschauer dort in seinen Bahn zog. Die Geschichte ist gefüllt mit Wortwitz und bringt ein immer wieder zum Schmunzeln. Der Regisseur Dany Boon zaubert eine versöhnliche Stimmung, weil sich nicht alle Vorurteile im Film bestätigen. Kinoprogramm wie wir es mögen. Umbedingt ansehen! Filmstart ist am 30. Oktober 2008.