Ein Film über Comedians von Comedians für Comedians? Eines ist sicher, lachen kann man allemal bei dieser Kollaboration von Sandler und Apatow.

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Wer hätte es gedacht, dass sich diese Beiden zusammen finden, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Sandler spielt George Simmons, einen erfolgreichen Comedian, der erfährt, dass er an Krebs erkrankt ist und nur noch wenige Monate zu leben hat. Mit dieser Nachricht belastet, versucht er sein Leben um zu krempeln, indem er zuallererst Stand-Up Neuling Ira (Seth Rogen) engagiert und mit ihm zusammen das Land bereist, um endlich wieder auf echten Bühnen zu stehen. Zudem gilt es noch seine ehemalige große Liebe Laura auf zu suchen, um sich bei ihr für irgendwie alles zu entschuldigen.
Seit “Punch Drunk Love” und “Die Liebe in Mir” weiß man ja, dass Sandler ein begabter Schauspieler ist und seine (Selbst-)darstellung ist überzeugend und glaubwürdig und nicht selten richtig berührend. Im Zusammenspiel mit Rogen und Leslie Mann balanciert er gekonnt die Mischung aus Drama und Komödie.
Auch wenn das Endprodukt einen Tick zu lang geworden ist und die Story ein wenig hin und her wankt, ist “Wie das Leben so spielt” ein absolutes Muss für jeden Comedyfan, denn Stand-Up und Schauspieler-Talente geben sich durchweg die Hand, so dass Nebenrollen wie Jonah Hill als Rogens Mitbewohner, Eric Bana als Lauras Ehemann und die fantastische Aubrey Plaza als Iras Flamme den beiden Hauptdarstellern so manches Mal fast schon die Schau stellen.
Die Komik ergibt sich vor allem aus den Dialogen, kein Wunder, ein Film über Stand-Up sollte immerhin die Kunst beherrschen, die Lacher aus Sprüchen, Beobachtungen und Referenzen zu kitzeln.
Besonders durch den doch sehr realistischen Insider-Blick ist “Wie das Leben so spielt” (im Original sehr viel passender als “Funny People” betitelt) empfehlenswert und die leicht auslaufende Story und Überlänge kann man daher gnädig verzeihen.

Ab dem 17.9. sollte daher jeder das Kino stürmen, es lohnt sich.