Der Film ‘Wasser für die Elefanten’ hat alles, was ein großes Hollywood-Drama benötigt. Robert Pattinson zeigt, dass er auch abseits der Twilight-Filme auf der großen Leinwand brillieren kann. Reese Witherspoon und Christoph Waltz komplettieren die namhafte Starbesetzung dieses Streifens.

Pattinson wandelt sich vom Vampir zum jungen Tierpfleger

Robert Pattinson schlüpft in dem Film in die Rolle des jungen Tiermedizin-Studenten Jacob Jankowski in den 1930er Jahren. Durch Zufall landet er als Tierpfleger in einem Wanderzirkus. Seine Liebe gilt zuerst der Elefantendame Rosie, der neuen Attraktion in diesem Zirkus. Kurze Zeit später hat er Augen vor allem für die schöne Reiterin Marlena, gespielt von Reese Witherspoon. Diese ist ausgerechnet die Ehefrau des gewalttätigen Zirkusdirektors, der von Oscar-Preisträger Christoph Waltz als Bösewicht in Szene gesetzt wird. Nach Drama und Tränen folgt das große Finale. Wilde Raubkatzen werden auf Zirkusbesucher losgelassen.

Filmpaar stand schon im Verhältnis Mutter-Sohn vor der Kamera

Von den Kritikern erhält Robert Pattinson für seine Darstellung des Jacob in ‘Wasser für die Elefanten’ auch lobende Worte. Allerdings ist es ihm auch in diesem Film nicht gelungen, sein jahrelang aufgebautes Vampir-Image aus den Twilight-Filmen abzulegen. Bemerkenswert ist auch der Altersunterschied von 10 Jahren zu seiner Film-Geliebten Reese Witherspoon. Die beiden Schauspieler standen schon im Streifen ‘Vanity Fair’ im Jahr 2003 gemeinsam vor der Kamera. Damals spielte allerdings Witherspoon Pattinsons Mutter.

Oscar-Preisträger Waltz bleibt unter seinen Fähigkeiten

Es ist wohl kein Zufall, dass Christoph Waltz in dem Film die Rolle des Bösewichts übernimmt. Schließlich ist er nur kurze Zeit vor den Dreharbeiten für ‘Wasser für die Elefanten’ für seine Darstellung eines fiesen Nazi in ‘Inglourious Basterds’ mit dem Oscar ausgezeichnet worden. Waltz bleibt allerdings unter seinen Fähigkeiten. Kritiker meinen, er sei von Drehbuch und Regisseur unterfordert worden. In dem Film sei das Potential dieses Schauspielers nicht restlos ausgeschöpft worden.