Die Handheld-Camera Filme auch in Deutsch etwas putziger „Wackelkamera” Horrorfilme genannt, sind wohl gekommen um zu bleiben, interessanterweise gibt es auch weiterhin innovative Exemplare des Genres.

[youtube Ab3gd4boGhg]

Eine Gruppe randalierender Jugendlicher, die sich ihr Geld nebenbei mit Auftragsdiebstählen verdienen, werden in ein Haus geordert, wo sie ein ganz bestimmtes Videotape finden und mitbringen sollen.
Als sie in dem Haus ankommen, finden sie eine männliche Leiche, dutzende Fernseher und hunderte Tapes. Und jedes hat eine abgedrehte Geschichte zu erzählen.

V/H/S: Neuer Episodenhorror

Episodenhorror sind ungemein beliebt unter Genrefans, ob „Creepshow”, „Katzenauge” oder „Trick’r Treat”, sie alle haben große Fangemeinden und der zugegeben mit kleinerem Budget produzierte Handheld Horror „V/H/S” nach der guten alten Videokassette benannt, könnte auch bald dazu gehören.

In den einzelnen Storys werden nicht nur unterschiedliche Mittel verwendet, das Gruseln zu lehren, auch die Geschichten sind relativ innovativ, reichen dabei von ausgesprochen unheimlich zu leicht albern und variieren von „Paranormal Activity” Qualität bis hin zum Schulprojekt. Besonders „Amateur Night” sticht aus der Gruppe heraus, worum es in der Kurzgeschichte geht, wird hier aber nicht verraten.

Solider Handheld Horror

Mit einem sichtbar geringem Budget und nicht durchgehend soliden Scripts kommt „V/H/S” natürlich nicht einmal annähernd an Meisterwerke wie „Trick’r Treat” heran, kann sich aber neben „Paranormal Activity” und all seinen Klonen gut positionieren.

Regie & Drehbuch: u.A. Adam Wingard, David Bruckner, Ti West, Glenn McQuaid, Joe Swanberg, Radio Silence