Frisch von der Uni sind die Ambitionen groß – die Jobchancen allerdings so klein, dass die Freude schnell gedämpft wird. Ob die amerikanische Komödie mit den sehr wohl realistischen Problemen einen Hit landet?

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Ryden (Alexis Bledel) ist am Boden zerstört. Nicht genug, dass ihre Konkurrentin ihr direkt nach dem Uni-Abschluss den Traumjob aller Traumjobs vor der Nase weg geschnappt hat, mittellos und panisch auf der Suche nach einem Trittbrett für ihre Karriere muss sie auch noch zurück zu ihren Eltern ziehen. Gut, dass ihr bester Kumpel Adam (Zach Gilford) immer dabei ist, aber ist er wirklich nur ihr bester Freund?
Es ist ein wenig schwierig, Alexis Bledel nicht als Rory aus den “Gilmore Girls” zu sehen, aber da ihre Rolle als Ryden auch nicht so weit entfernt vom Serienliebling ist, stört das eigentlich kaum.
Was stört ist die doch sehr ausgeleierte Story, so dass es fast (aber nur fast) unmöglich ist, das Ende nicht schon in den ersten 20 Minuten zu erraten.
Allerdings sollte man sich diese leichte, etwas kalorienarme Komödie genau dann ansehen, wenn man Ex-Batman Michael Keaton endlich einmal wieder in Aktion sehen möchte.
Zudem ist “Traumjob Gesucht” bis auf den Fluch der vorhersehbaren Story unterhaltsam und allemal für einen Kinogang geeignet, zumindest, wenn man beispielsweise in großer Mädchenrunde geht oder mit der Teenager-Tochter.
Für alle anderen kann es auch gerne “Avatar” sein, auf den freut sich nämlich schon die halbe Welt.
Ab dem 3.12. kann man sich “Traumjob Gesucht” im Kino ansehen.