Weihnachten muss nicht immer nur schenken bedeuten. Beschenkt zu werden, ist mindestens genauso wichtig.
Und aus diesem Grunde wird man gerade von den Fernsehsendern reichlich beschenkt mit guten oder weniger guten, altehrwürdigen oder total abstrusen Weihnachtsfilmen.

Hier eine kleine Auswahl.

Fangen wir mit dem Abstrusen an.

Santa Claus conquers the Martians

Ein Film, der nicht ganz so oft gezeigt wird und wenn, dann auch nicht zur besten Zeit und nicht auf dem am besten zu erreichenden Kanal. Die Story ist genauso schnell erklärt, wie sie verrückt ist: Santa Claus macht sich auf den Weg zum Mars, um den Planeten mit Hilfe seiner Elfen zu erobern. Dabei wird er von zwei Kindern “begleitet”, die sich in seinem Schlitten versteckt haben. Zusammen bezwingen sie Marsmenschen, um ihnen Weihnachten näher zu bringen. Würde der Film nicht schon aus den 70ern stammen, könnte man meinen, er wurde in heutiger Zeit gedreht.
So undurchsichtig er auch sein mag, aber eine gute – wenn auch sinnlose – Unterhaltungspause bietet der Film allemal.

Santa Claus mit Muckis

Etwas später entstanden (Anfang der 1990er) und mehr an das kindliche Publikum gerichtet, ist der Comedy-Action-Film “Santa Claus mit Muckis” mit Hulk Hogan in der Hauptrolle. Noch vor zehn Jahren lief er jedes Weihnachten rauf und runter. Heute wird er nur selten gespielt, meist am letzten Weihnachtstag. Darin rettet Hulk Hogan, der einen reichen und etwas kindlichen Millionär spielt, ein Waisenhaus vor dem Abriss durch skrupellose Wissenschaftler. Dabei erlebt man ihn, wie er sich zunehmend mehr und mehr an seine vergessene Kindheit erinnert, als er als Waisenjunge in demselben Waisenhaus aufwuchs.
Ein fast schon ergreifender Film mit Hulk Hogan als Weihnachtsmann und seinen geölten Muskeln in der sengenden Sonne Kaliforniens.

Stirb Langsam

Kurz und prägnant: Weihnachtsaction sondergleichen. An keinem anderen Fest schießt Bruce Willis so viel Blei wie hier.