Das Remakes von eigentlich guten Originalen meistens in die Hose gehen, haben wir ja schon gemerkt, aber wie sieht es mit Remakes von Filmen aus, die bereits im Original eher durchschnittlich waren?

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Als Michael von der Army nach hause zurück kehrt, muss er fest stellen, dass seine Mutter einen neuen Partner hat und drauf und dran ist, ihren Traumprinzen zu heiraten. Doch Michael ist sich schnell sicher, dass irgendwas an David nicht mit den rechten Dingen zugeht und auch wenn er anfangs glaubt, dies sei nur der Beschützerinstinkt gegenüber seiner Mutter, so vermuten er, seine Freundin und Vater Joe bald, dass es berechtigte Gründe gibt, David zu misstrauen.
1987 wurde “The Stepfather” bereits nach der Romanvorlage von Charlotte Jay verfilmt und wurde von keinem anderen als Terry O`Quinn (John Locke aus “Lost”) in der Rolle des Stiefvaters angeführt.
O`Quinn glänzte in dieser Rolle, der Film selbst jedoch nur bedingt, denn auch wenn die Besucherzahlen ansehnlich waren, blieben die Filmkritiken mittelmässig, obwohl die heutigen Kritiker da anderer Meinung sind.
Das aber vielleicht nur, weil das Remake mit “Nip/Tuck”-Star Dylan Walsh als psychopathischen Vaterersatz grandios durchgefallen ist. Das liegt vor allem an einer Story, die sich zu ernst nimmt, einer stetig abfallenden Spannungskurve und diversen Plotlücken, die in Horrorfilmen nur dann akzeptiert werden können, wenn der Rest überzeugt.
Für Dylan Walsh Fans und diejenigen, die das Original gerne mit dem Remake vergleichen wollen ist “The Stepfather” sicher einen Gang ins Kino wert, allen anderen sei ein wenig Geduld auf das kommende “Nightmare on Elmstreet”-Remake angeraten, denn das soll tatsächlich beeindruckend sein.