Studivz, Myspace, Facebook – Freundschaften in der realen Welt sind mittlerweile nicht halb so wichtig wie die sozialen Kontakte im Internet, wer nicht vernetzt ist, hat das Nachsehen…

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Mark Zuckerberg hat Stress mit seiner Freundin, die ihm während eines gemeinsamen Essens unvermittelt sagt, dass es ungemein anstrengend ist, mit ihm aus zu gehen, und dass er sich ja nicht einreden soll, dass sie ihn verlässt, weil er ein Nerd ist, sondern dass es höchstwahrscheinlich daran liegt, dass er einfach ein unausstehlicher Kerl ist.
Frustriert darüber betrinkt sich Mark erstmal gehörig und postet ein paar gemeine Kommentare über seine Ex, bis ihm eine geniale Idee kommt…
“Fight Club”-Regisseur David Fincher erzählt mit “The Social Network” die amüsante Geschichte der Facebook-Macher, die allerdings mit ein paar kreativen Freiheiten versehen wurde, weil es doch sehr langweilig gewesen wäre, ein paar Jungs stundenlang beim Programmieren zu zu sehen.
Stattdessen gibt es Partys, Frauengeschichten und natürlich viel Drama.
Mit Jesse Eisenberg als Zuckerberg hat man außerdem einen hervorragenden Schauspieler für den nicht immer sympathischen Protagonisten gefunden, der sich umgeben von Andrew Garfield (“Das Kabinett des Dr. Parnasuss”), Justin Timberlake und Brenda Song sichtlich wohl fühlt.
Der Soundtrack wurde von Trent Reznor beigesteuert, Kopf und Sänger der Nine Inch Nails, der zusammen mit Atticus Ross für eine atmosphärische Untermalung sorgt und damit dem gewitzten, zynischen und vor allem relevanten Filmerlebnis das Sahnehäubchen aufsetzt.

Ab dem 7.10. im Kino

Regie: David Fincher
Drehbuch: Ben Mezrich, Aaron Sorkin
Darsteller: Jesse Eisenberg, Andrew Garfield, Brenda Song, Justin Timberlake
Musik: Trent Reznor, Atticus Ross