Der Historienfilm The King’s Speech zeigt die Geschichte von Albert, dem Sohn des britischen Königs Georg V., der mit Hilfe spezieller Methoden eines Sprachtherapeuten sein Stottern bekämpft.

Als Albert, dargestellt von Colin Firth, Mitte der 20er Jahre seine erste Hörfunkansprache hält, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Doch seine Frau Elisabeth gibt nicht auf und ist bemüht, ihren Mann vom Stottern zu befreien. Sie suchen gemeinsam Lionel Logue auf.

Eine Zeitreise

Logue, gespielt von Geoffrey Rush, arbeitet aber mit sehr unkonventionellen Methoden. Albert findet Logues Arbeitsweisen unmöglich, auch stört es ihn, dass er ihn, den Herzog von York, mit Bertie anspricht. Logue lässt Albert eine Schallplatte aufnehmen. Albert kann sich nicht vorstellen, dass das Aufsetzen von Kopfhörern und das Ablenken durch laute Musik dabei hilfreich sein sollen. Als Albert aber später die Schallplatte auflegt, stellt er erstaunt fest, dass er den Monolog völlig fehlerfrei gesprochen hat. Davon motiviert, lässt er sich von Logue weiter therapieren.

Zu Recht Preisgekrönt

Eine unerwartete Wende in Alberts Leben bringt der Tod seines Vaters, Georg V. Der älteste Sohn, Edward, wird neuer König, doch will dieser die bereits geschiedene Wallis Simpson heiraten. Da weder die Church of England, die Regierung noch sein Bruder Albert eine Heirat mit einer Geschiedenen gutheißen, dankt er jedoch nach nur wenigen Monaten ab. Nun ist plötzlich Albert der Thronfolger. Mit Hilfe von Lionel Logue meistert er seine Krönungsfeier sowie die im ganzen Königreich gehörte Übertragung zum Eintritt des Vereinigte Königreiches in den Zweiten Weltkrieg. König Georg VI., wie sich Albert fortan nennt, wird vom Volk umjubelt. Von nun an steht Lionel Bertie bei allen Reden im Zuge des Krieges zur Seite und auch privat behalten sie eine lebenslange Freundschaft.

Sowohl Colin Firth als auch Geoffrey Rush brillieren in ihren Rollen als stotternder König und unorthodoxer Therapeut. Nicht umsonst wurde der The King’s Speech mit 4 Oscars gekrönt.