Buddy-Komödie ahoy! Man nehme ein paar nette Kerle, gemischt mit ein paar ausgemachten Verrückten, Las Vegas, Alkohol und,…hm, ein Baby, voila “Hangover”.

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Doug fährt mit seinem Kumpels nach Las Vegas, um seinen Junggesellenabend zu feiern. Zusammen mit Phil und Stu, sowie dem etwas merkwürdigen Bruder seiner Verlobten Alan (grandios:Zach Galifianakis) checkt er in Las Vegas ein und hat die Party seines Lebens.
Am nächsten Morgen wachen Phil, Stu und Alan mit gehörigen Kopfschmerzen, Gedächtnislücken aber ohne Doug auf. Das ist am Tag der Hochzeit natürlich ein Problem. 
Natürlich hat die Story einen Bart und wurde so oder so ähnlich bereits hunderte Male erzählt. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um Teenager-Jungs und eklige Sandwiches- oder Kuchengeschichten, sondern um Mitt-Dreißiger, die entweder noch einmal die Sau raus lassen wollen, oder nie damit aufgehört haben, obwohl es lange Zeit gewesen wäre, erwachsen zu werden.
Obwohl alle Hauptdarsteller großartig sind, tut sich besonders Zach Galfianakis als Alan hervor, der mit seiner seltsam-unberechenbaren Art die besten Momente im Film kreiert.
Natürlich ist auch der Plot erste Sahne, die Rekonstruierung einer vernebelten Nacht hat ja bereits in “Ey Mann, wo ist mein Auto” geklappt und wird hier – weniger surreal, aber nicht weniger witzig – wunderbar aufbereitet, nicht zuletzt durch viele Dinge, die im Hintergrund ablaufen, bevor sie sich offen in die Geschichte einarbeiten.
Nicht zuletzt ist es erfrischend, auch einmal mehr oder weniger unbekannte Schauspieler in großen Sommerkomödien zu sehen, so dass man sie nicht ständig mir ihren anderen Rollen vergleichen muss.
Bereits jetzt ein Riesenhit in den USA läuft der Film in Deutschland ab dem 23.7. im Kino.