Es klingt ein wenig wie eine Neuauflage von Mad Max, aber aufgepasst, “The Book of Eli” ist weit entfernt von 80er Jahre Garderobe und coolen Sprüchen.

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Eli (Denzel Washington) ist ein einsamer Reisender in einer post-apokalyptischen Welt und auf der ständigen Suche nach Wasser oder Gütern, die er für Wasser eintauschen kann. Als er in eine Kleinstadt kommt, legt er sich kurzerhand mit einer Bande Biker an, die Carnegie (Gary Oldman) dienen, der auf der Suche nach Luxusgütern und einem ganz speziellen Buch ist.
Endzeit-Szenarien gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer, es scheint, als hätten die meisten Regisseure bereits mit der Welt abgeschlossen und wollten uns mit ihren Visionen auf die Zukunft vorbereiten.
Dabei ist “The Book of Eli” einer der gelungeneren Filme, was nicht zuletzt an Denzel Washington und einen immer gern gesehenen Gary Oldman liegt, der jeder Schurkenrolle das gewisse “Je ne sais quoi” verleiht.
Viel Neues haben die Hughes Brüder mit ihrem vierten Regiewerk allerdings auch nicht erschaffen, so dass sowohl die Austattung, als auch die sozialen Umstände stark an klassische Endzeitfilme a la “A boy and his dog” oder auch einer etwas düsteren Version von “Mad Max” erinnern. Zudem ist es etwas merkwürdig, dass ca. 40 Prozent der Dialoge geflüstert werden, jedoch ohne einen ersichtlichen Grund.
Für einen Kinobesuch lohnt sich der Science Fiction Film jedoch immer, zumal die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten wird. Ab dem 18.2.2010 kann man erfahren, welches Buch in der Zukunft eine Menge wert sein wird.

Regie: Allan u. Albert Hughes
Drehbuch: Gary Whitta
Darsteller: Denzel Washington, Gary Oldman, Mila Kunis
Musik: Atticus Ross