Kino, neue Filme & Schauspieler

Archiv für "Thriller"

Obsessed - ab dem 13.8. im Kino

Autor: Juliane 0 Kommentare

Beyonce konnte man ja schon in diversen Filmen sehen, in denen sie gar nicht mal so schlecht abgeschnitten hat, in dem neuen Thriller Obsessed wird es ihr allerdings schwer gemacht.

Die Produktion, die - wenn man sich die Credits am Anfang durchliest - aus dem Hause Knowles zu kommen scheint, läuft an wie ein Musikvideo und kann diesen leicht glamourös, schlussendlich aber zu glatten Stil nicht ablegen, so dass man das Gefühl nicht los wird, es hier mit einer gut produzierten Soap Opera zu tun zu haben.
Die Geschichte ist schnell erzählt, vor allem für diejenigen, die “Eine Verhängnisvolle Affäre” mit Meryl Streep und Michael Douglas kennen.
Toller verheirateter Typ lernt gut aussehende Frau kennen, die ihn verführt, sich aber zu einer hysterischen Psychopatin entwickelt, als er sie los werden will. Was folgt sind dramatische Szenen und Stutenbissigkeit a la Carte.
Allerdings mangelt es den Schauspielern an der Brillianz einer Meryl Streep oder eines Michael Douglas und der Kinofilm, der eigentlich ein Fernsehfilm sein könnte, enttäuscht indem er vorhersehbar vor sich hin plätschert und den Schauspielern keinerlei Gelegenheit bietet, sich sonderlich hervor zu tun.
Besonders die Dialoge sind teilweise einfach nur erschreckend banal und stereotypisch, so dass man sich nicht mit den Protagonisten identifizieren kann, es aber auch nicht möchte, weil sie allesamt ein wenig zu glatt geraten sind.
Fazit: Für Beyonce Fans ist es immer noch ein solider Versuch, mit einem gestriegelten Look, für alle anderen sollte der DVD-Veröffentlichungstermin das Datum für den Terminkalender sein, da der Film viel eher zuhause in den Flimmerkasten passt, als auf großer Leinwand, mit überteuertem Popcorn im Schoß.

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“Illuminati” mit Tom Hanks ab 14.5. im Kino

Autor: Andreas 0 Kommentare

Die langersehnte Fortsetzung des Erfolgsfilms “Sakrileg - The Da Vinci Code” kommt am 14.5. endlich auch in die deutschen Kinos. Auch dieser Film basiert wieder auf dem gleichnamigen Roman von Dan Brown. Allerdings ist es aus der Sicht der Literatur gar keine Fortsetzung, sondern eher ein Vorläufer von Sakrileg. Die Hauptrolle spielt auch diesmal Tom Hanks alias “Robert Langdon”.

Tom Hanks in Sakrileg

Tom Hanks in Sakrileg

Auch im “zweiten Teil” der Reihe von Regisseur Ron Howard geht es um die katholische Kirche. Havard-Professor Robert Langdon (Tom Hanks) entdeckt Beweise, die auf die Wiedervereinigung eines einst sehr mächtigen Geheimbundes, die Illuminati, hindeutet. Die Story basiert auf dem gleichnamigen Roman von Dan Brown, welcher in seiner ursprünglichen Form eigentlich den Vorgänger von “Sakrileg” dartstellt. Da es inhaltlich sinnvoller war drehte man sozusagen zunächst die Fortsetzung, vor der Vorgeschichte. Des Weiteren wurde es damit begründet, dass viele Leser sich zunächst Sakrileg vorgenommen hätten.

Ein neuer Papst wird gewählt. Eine Hetzjagd beginnt.

Kernthema der Geschichte ist die Wahl des neuen Papstes im Vatikan, infolge des Todes des alten Papstes. Infolgedessen werden vier Anwärter auf den höchsten Posten in der katholischen Kirche gebeten entführt und grausam ermordert. Dieselbe Organisation plant des Weiteren einen Anschlag auf den Vatikan mit einer Antimaterie-Bombe. Es ist nun an Robert Langdon und seiner Partnerin, der Forscherin Vittoria Vetra (Ayelet July Zurer), diese Verrückten zu stoppen und die Zerstörung des Vatikans zu verhindern.

Erneuter Aufstand der katholischen Kirche?

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The Unborn (2009)

Autor: Fin
9 Feb
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Manchmal trägt die Seele eines Verstorbenen so viel Böses in sich, dass ihr der Weg in den Himmel verstellt ist und sie endlos zwischen den Welten wandeln muss - und manchmal will sie zurückkehren in unsere Welt.

Eine Heimsuchung aus dem Reich der Toten treibt die junge Studentin Casey Beldon  fast in den Wahnsinn und bringt Grauen und Tod in ihre Welt.
Sie hat es nie verwunden, dass ihre Mutter sie als kleines Kind einfach verlassen hat. Als plötzlich unerklärliche Dinge um sie herum geschehen, beginnt zu verstehen, das ihre Mutter einen guten Grund für ihr Verhalten hatte.

Gepeinigt von grässlichen Alpträumen, heimgesucht von verstörenden Geister-Visionen sucht sie Rat bei Sendak, dem Spezialisten für spirituelle Phänomene. Ihr gelingt es, mit seiner Hilfe, den Ursprung des Bösens zu ergründen und erlebt und erfährt dabei Situationen und Umstände, die sie ihr Leben lang nicht mehr vergessen soll … !

Endlich mal wieder Horror der Extraklasse!

Die Handlung ist zwar nicht die Neueste, so kommt aber doch (nach der Neuauflage des Exorzisten und The Reaping) endlich mal ein Film in die deutschen Kinos, wo Psycho-Thriller Spielchen und Horror perfekt ineinander übergehen.

Gary Oldman ist einer der hochkarätigsten Schauspieler, die Hollywood zu bieten hat und mit Odette Yustman hat er die perfekte Partnerin an seiner Seite um einen Film vorzulegen, der so schnell sicher nicht zu überbieten ist. Denn in einigen Ländern ist der Film erst ab 21 Jahren freigegeben, in anderen wiederum ab 18 Jahren.

Kinostart ist der 26.02.2009 und ich werde mir den Film nicht entgehen lassen.

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Kinostart: 96 Hours - Liam Neeson in einem Spiel auf Zeit

Autor: Fin 0 Kommentare

Europa ist im Moment der angesagteste Schauplatz für Filme jenseits der unwirklichen Hollywood-Hochglanzoptik. Spätestens seit der Bourne-Trilogie wissen wir, dass Aktion auch auf unserem Kontinent funktioniert.

Am 19. Februar schicken Luc Besson und Pierre Morel Liam Neeson auf eine 96 Stunden lange Achterbahnfahrt durch Paris und den Rest von Europa.

Liam Neeson © flickr / karen in toronto

Der Kern der Handlung ist schnell erzählt: Die Tochter eines Ex-Agenten wird entführt und Paps schärft die Socken und zieht auf der Jagd nach den Entführern eine Spur der Verwüstung durch Europa.

Aber mal langsam, trotz des einfachen Grundgerüstes wird die Handlung im Verlauf des Films wesentlich komplizierter und damit auch spannender. Und die Besetzung der Schauspieler verspricht ebenfalls mehr, als nur einen flauen Action-Film.

Bryan (Liam Neeson) ist Agent im Ruhestand, und versucht vergeblich, ein besseres Verhältnis zu seiner Tochter Kim (Maggie Grace) zu entwickeln, die bei seiner Ex-Frau Leonore (Framke Janssen) lebt. Bei einem Telefonat muss Bryan mit anhören, wie Kim in Paris von Unbekannten entführt wird.

Der Ex-Agent zögert keine Sekunde und fliegt nach Paris, um dort nach seiner Tochter zu suchen. Rücksicht nimmt er dort auf niemanden, da ihm nur 96 Stunden Zeit bleiben, um Kim aus den Händen der Menschenhändler zu befreien, die für sie und ihre Freundin Amanda eine Karriere als Prostituierte im Sinn haben.

Der Film stammt aus der Feder von Erfolgsregisseur Luc Besson (Fünfte Element, Leon der Profi). Er und der Regie-Newcomer Pierre Morel (Unleashed)  haben mit 96 Hours eine rasanten Action-Film auf die Leinwand gebracht, der kaum Wünsche offen lässt.

Erschreckend ist dabei jedoch, dass dieser Menschenhandel durchaus in Europa zum Alltag gehört, auch wenn wir davon vielleicht nichts mitbekommen. Man sollte  mit einem unangenehmen Nachgeschmack rechnen, wenn man in diesen Film geht.

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Kurzer Prozess - Kinostart am ersten Januar

Autor: Fin
8 Dez
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Seit Jahren wartet das Kinopublikum gespannt auf den ersten gemeinsamen Film mit Robert De Niro und Al Pacino. Mit “Kurzer Prozess” kommt er nun endlich in die Kinos, aber hat sich das Warten gelohnt?

Robert De Niro und Al Pacino waren einmal die großartigsten, intensivsten und beeindruckendsten Schauspieler, die Hollywood zu bieten hatte. Dementsprechend war ein Team-Up spätestens seit “Der Pate Teil II”, in dem beide zwar auftauchen, aber keine Szenen miteinander hatten, unausweichlich. In “Heat” trafen Pacino und De Niro dann wenigstens für ein paar Minuten auf der Leinwand aufeinander. In “Kurzer Prozess” (Englisch: Righteous Kill) sind sie zum ersten Mal wirklich Filmpartner.

Die Story des Films ist schnell erzählt: Turk (De Niro) und Rooster (Pacino) sind zwei alternde Cops, die auf dem harten Pflaster New Yorks an die Grenzen der Legalität gehen und sich nebenher einem Serienmörder gegenüber sehen, der freigesprochene Kriminelle umbringt. Schnell wird klar, dass hier ein Polizist eine eigene Form von Gerechtigkeit ausübt, ein sogenannter Vigilant.

Robert De Niro Al Pacino © Flickr/miniroom549

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Lakeview Terrace - Kinostart am 18. Dezember

Autor: Fin 0 Kommentare

Der neue Thriller von Neil LaBute will provozieren: Die Umkehrung von gewohnten Rassismusschemata sorgt für eine beklemmende Stimmung, fällt aber in altbekannte Mechanismen zurück.

Samuel L. Jackson © Flickr/pinguinoEin jungverheiratetes Paar mit unterschiedlichen Hautfarben (Patrick Wilson und Kerry Washington) zieht in einen Vorort, in dem ihr Nachbar, ein Polizist (Samuel L. Jackson), durch seine Streifen für Sicherheit sorgt. Allerdings hat er ein Problem mit der gemischt-ethnischen Beziehung des Paares und fängt an, sich in ihr Privatleben einzumischen, mit dramatischen und tödlichen Wendungen.

“Lakeview Terrace” versucht dringend Konventionen zu brechen, die im amerikanischen Kino in den letzten Jahren verstärkt zu sehen waren. Leider kommt der Film damit etwas spät, denn die Variante “der Cop ist nicht immer der Gute” wurde schon durch die Serie “The Shield” so populär gemacht, dass sie schon fast selbst wieder eine Konvention wurde. Ebenfalls nicht neu ist die Idee des umgekehrten Rassismus, wobei durch ethnische Differenz bedingter Terror in einer Kleinstadt erst einmal spannende und dabei nachdenklich machende Unterhaltung verspricht.

Der Film bietet Samuel L. Jackson genug Gelegenheit, seine Paraderolle als “böser, schwarzer Mann” (um einmal die wirklich schlechte Übersetzung aus Tarantinos “Pulp Fiction” zu zitieren) abzuspulen. Die ernsthaften Ansätze, die der Film in seiner ersten Hälfte präsentiert, gehen aber leider gegen Ende ins Leere und zusehends befindet sich der Zuschauer in einem konventionellen Thriller, der nicht hält, was er verspricht.

Der Titel des Films leitet sich übrigens aus der Region ab, in der 1991 Rodney King von vier Polizisten verprügelt wurde, was nach deren Freisprechung zu heftigen Unruhen in Los Angeles führte. Produziert wurde “Lakeview Terrace” von Will Smith, der deutsche Kinostart ist für den 18.12.2008 angesetzt.

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Der Baader-Meinhof-Komplex. Rezension

Autor: Christophe Braun 0 Kommentare

“Der Baader-Meinhof-Komplex” ist ein rasanter Actionkrimi; spannend inszeniert, hervorragend produziert, mit fabelhaften Schauspielern besetzt.

Als deutlich Nachgeborenen lässt mich der Film allerdings, trotz seiner diversen Stärken, ziemlich ratlos zurück: Uli Edel beschränkt sich größtenteils auf die Ereignisse, d.h. die Bombenattentate, Brandstiftungen, Entführungen, Morde et cetera
der RAF, führt den Zuschauer aber zu wenig in die Tatsachen, also die sozialhistorischen Hintergründe des Terrorismus, ein.

Wir erfahren sehr wenig über die Ereignisse von 1968 - und das wenige, was wir erfahren, kommt in Form von schnell geschnittenen Nachrichten-Collagen daher; wir sehen also eigentlich nur dieselben Fetzen und Bruchstücke, die wir bereits aus dem Fernsehen kennen, erneut, ohne Erklärung, ohne Interpretation, kurzum: ausgesprochen karg. Daher eignet sich der Film weder als Dokument der Aufarbeitung noch als Einführung in die Geschichte der Baader-Meinhof-Gruppe.

Er ist, zynisch ausgedrückt, historisch inspiriertes Popcornkino.

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The Strangers - Thriller für starke Nerven

Autor: Fin
9 Sep
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The Strangers flickr ©SuzueaimIn diesem Jahr wurde der geneigte Zuschauer schon mit allerhand 08/15-Horror regelrecht aus dem Kino gejagt. „The Strangers“ hingegen besitzt das Potenzial, die verloren gegangene Liebe zum Genre Horror neu zu entflammen. Das Regie-Debüt von Bryan Bertino ist eine wahre Wohltat für den genervten Kinogänger, lebt der Film doch unter anderem von der schauspielerischen Leistung der beiden Hauptdarsteller Scott Speedman und Liv Tyler, denen es eindrucksvoll gelingt, den Horror fühlbar zu machen.

James und Kirsten, ein junges Paar, kehren gerade von einer Party in das abgelegene Haus von James Eltern zurück. Allerdings droht der Beziehung eine harte Bewährungsprobe, hat die smarte Kirsten dem romantischen Heiratsantrag von James gerade eine Absage erteilt. So ziehen sich beide etwas zurück, um die emotionale Aufgewühltheit ein wenig verarbeiten zu können. Während zunächst eine verwirrte Frau kurzzeitig für Aufregung sorgt, scheint das Paar längst nicht mehr allein zu sein.

Durch eine sehr detaillierte Kameraführung und die emotionale Bindung an die beiden Hauptfiguren gelingt es Bertino den Zuschauer eine Nähe zu geben, der man sich nur schwer entziehen. Kurze Einblendungen der möglichen Gefahren erzeugen eben jenes Gefühl, die Figuren unbedingt warnen zu müssen. Dies geschieht mit einer solchen Eleganz und Leichtigkeit, dass Horror endlich wieder fühlbar wird.

Letztendlich ein gelungenes Werk, das sich zwar gängigen Mitteln des Genres bedient und teilweise neu Szene setzt. Sehenswerter Film!

The Strangers

Kinostart: 20.11.2008 / Thriller

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Wüste Langeweile

Autor: Christophe Braun 0 Kommentare

Dass Matthias Schweighöfer in der Auswahl seiner Projekte kein sicheres Händchen beweist, daran besteht wohl kein Zweifel mehr. Aber “Fata Morgana” ist in dem Zusammenhang schon eine ganz eigene Klasse.

Der Film ist öde bis zum Einschlafen. Der einzige, der seinen Job noch halbwegs verlässlich meistert, ist der Kameramann - der Wüstenbilder wegen verdient es der Film, im Archiv eines Geographie-Clubs (am Besten im letzten staubigen Karton, der mit “Exotisches” beschriftet ist) verwahrt zu werden; bis in alle Ewigkeit.

Jedenfalls, wenn ich den Inhalt hier wiedergebe, dann erfordert schon die deutsche Grammatik, dass ich etwas hinzufüge - nämlich ein Verb: Das wäre unkorrekt, darum erspare ich mir die Inhaltsangabe. Kurz gefasst: Es passiert - nix. Zwei Studenten rödeln in ihrem hässlichen Jeep einem schrägen Franzosen durch die Wüste hinterher und erkunden die gruseligen Untiefen ihrer Psyche etc.

Wer weiß, hätte Michael Haneke den Film gemacht, vermutlich wäre was draus geworden. Naja, mit anderen Darstellern, versteht sich. Denn die, die Simon Groß in seinem Regiedebüt auf das, äh, spartanische Drehbuch loslässt, sind einfach … uninteressant. Mit Knetpuppen wäre der Film spannender gewesen.

Womit wir bei Peter Jackson wären. Dessen “Meet the Feebles” ist geschmacklos, strotz aber vor Handlung - ok, die ist bescheuert - aber man schläft nicht ein.

Was bei Filmen insgesamt ein nicht zu verachtender Faktor ist.

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Russischer Rupfkuchen

Autor: Christophe Braun 0 Kommentare

Viggo Mortensen und David Cronenberg sind eines der besten Paare, die sich vor (bzw., vor und hinter) der Leinwand zusammengefunden haben. Demenstprechend fantastisch ist ihr - nach “A History of Violence” zweites - gemeinsames Werk “Eastern Promises”, zu deutsch “Tödliche Versprechen”.

Der Film, im Prinzip ein konventioneller Thriller, spielt im Milieu der russischen Mafia in London. Als das Kind einer minderjährigen Zwangsprostituierten geboren wird, stellt die Hebamme (Naomi Watts) Nachforschungen an - und landet bei einem undurchsichtigen Restaurantbesitzer (Armin Mueller-Stahl), dessen Sohn (Vincent Kassel) und dem Fahrer (Viggo Mortensen). Aber die Herren sind (versteht sich) durchaus nicht das, wofür sie sich ausgeben…

Während “A History of Violence” noch in einer relativ episodenhaften Erzählweise verhaftet war, gelingt Cronenberg mit “Eastern Promises” ein epischer, gelassener, zynischer Gangsterfilm, wie man ihn lange nicht mehr gesehen hat.

Der Film scheut sich nicht vor drastischen Bildern, aber insgesamt dominiert ein ruhiger, selbstbewusster Duktus; eine Moll-Tonart, die den Darstellern viel Freiraum für eigene Improvisationen lässt. Einer der reifsten, selbstsichersten Cronenberg-Filme insgesamt. Mortensen hätte den Oscar ruhig mit heimnehmen dürfen …

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