Kino, neue Filme & Schauspieler

Archiv für "Science Fiction"

Transformers 2 - Revenge of the Fallen

Autor: Fin 0 Kommentare

Transformers 2 flickr ©Somin Davison

Die Trickfilm-Adaption aus dem Jahr 2007 feierte nicht nur hierzulande große Erfolge, weshalb es eigentlich vielen Filmkennern klar war, dass es eine Fortsetzung geben wird. Wie nun offiziell bekannt wurde, konnten die Verantwortlichen die Hauptpersonen vor und hinter der Kamera für den neuen Film erneut verpflichten.

So werden unter anderem Jungstar Shia LaBeouf, die bezaubernde Megan Fox sowie Michael Bay und Steven Spielberg ihren Anteil an „Transformers 2 - Revenge of the Fallen“ haben. Für Fans des 3-D-Kinos gibt es die freudige Nachricht, dass der Film im 3-D-Verfahren gedreht wird und somit auch in entsprechenden Kinos begeistern kann.

Kategorie: Sneak Preview mehr

Akte X 2 – “I Want to believe” (ab 24.07. im Kino)

Autor: Fin
9 Jun
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Wir können wieder an das Unfassbare glauben, denn die X-Akten werden sich im Juli 2008 wieder öffnen. Zu deutsch heißt der Film „Jenseits der Wahrheit“, dessen Trailer schon teilweise in den Kinos läuft.

Dana Scully (Gillian Anderson) und Fox Mulder (David Duchovny) ermitteln wieder in einem scheinbar unlösbaren und mysteriösen Fall für das FBI. In altgewohnter Version ist Mulder immer noch mit seiner unermüdlichen Suche nach Antworten und seine Partnerin versucht ihm in rationaler und intelligenter Art einer Wissenschaftlerin beizustehen.

Nach nunmehr 6 Jahren Pause dürfen wir wieder auf ein neues Abenteuer der beiden Hauptdarsteller gespannt sein. Zwar ist seid ihrem letzten gemeinsamen Fall einige Zeit vergangen, aber dennoch geben sie in ihrer bekannten Art das Special-FBI-Team, das auf der Suche nach unerklärlichen Vorkommnissen ist. Als die beiden Agenten 1994 zum ersten Mal im deutschen Fernsehen lief, zog es eine riesige Fangemeinde nach sich, die sich an den Geschichten um Paranormales, UFO’s und mysteriösen Ereignissen nicht satt sehen konnten - ganz in alter Science Fiction Tradition.

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Code 46: Viel Liebesgeschichte mit etwas Gentechnik

Autor: Fin
6 Mai
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Tim Robbins und Samantha Morton tragen diesen Science Fiction, der sein Setting in einer Zukunft wählt, in der Klonen alltäglich geworden ist.

Der Film wirkt zu Anfang verwirrend, da er dem Zuschauer wenig erklärt und sich einfach in die bestehende Situation der beiden Charaktere einklinkt. Dadurch entsteht andererseits eine interessante Atmosphäre, die Hintergrundgeschichte der Welt muss man sich aus nebenbei erwähnten Hinweisen selbst zusammensetzen.

Grob zusammengefasst: Durch die übermächtige Gentechnik ist das Leben außerhalb der Städte nicht sicher geworden, man muss sich sogenannte “Papellen” besorgen, um von einem Ort zum anderen zu reisen. Überhaupt leben nur die Reichen in der Stadt, arme Menschen sind nach draußen in die Wüste abgeschoben worden. Überall regiert die Angst, gegen irgendein genetisch hergestelltes Virus nicht geschützt zu sein und zu sterben. Außerdem ist die Sonne schädlich und die Menschen in den Städten werden von der SPHINX, einer allwissenden Polizeieinheit, überwacht.

Vor diesem Hintergrund spielt die Liebesgeschichte zwischen William Geld (Robbins) und Maria Gonzalez (Morton). Wie sich im Verlauf des Films herausstellen wird, ist deren Beziehung nicht erlaubt, weil Maria ein Klon der Mutter von William ist. Der titelgebende “Code 46″ verbietet Kontakte zwischen Menschen, deren genetischer Code übereinstimmt.

Bei Besprechungen des Films wird gern der Aufhänger gewählt, es werde hier neben der Liebesgeschichte die Frage behandelt, wie eine Welt aussähe, in der Klonen alltäglich geworden ist.

Das kann man so sehen, der Film taugt jedoch weder als ernsthafte Studie, noch hat man nach seinem Ende den Impuls, über Klonen und Gentechnik nachzudenken. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass die Regie ein paar Macken hat. Zum Beispiel häufen sich Zwischenszenen, in denen Autos über von interessanter Archtitektur gerahmte Highways fahren und düstere Klänge krampfhaft Atmosphäre herstellen wollen. Außerdem habe ich persönlich dieses Gefühl, welches oft auftritt, wenn gute Schauspieler in den Händen eines nicht ganz so guten Regisseurs agieren: Irgendwie halten die Szenen im Ganzen nicht, was sie für sich bedeuten. Das gilt aber nur teilweise, an anderen Stellen klappt der Übergang dann wieder perfekt.

Sehenswert ist der Film auf jeden Fall, die Hauptdarsteller sind gut! Das bedeutet einfach, dass die Liebesgeschichte, die vom großartigen Spiel der beiden erleuchtet wird, gegenüber dem Science Fiction hervortritt, der wird zu Teilen von der Regie ausgebremst.

So bleibt ein ungewöhnlicher Film, der mit Mut zur Improvisation und einer schönen Liebesgeschichte aufwartet. Gattaca ist ein bisschen besser und runder, dafür aber auch kitschiger. Man sollte sich beide Filme auf jeden Fall ansehen!

Ich persönlich mag den Trailer nicht besonders. Zu hektisch für den Film.

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Nietzsche hat den Fortsetzungswahn erfunden

Autor: Fin 0 Kommentare

Nietzsche erfand die Idee der Ewigen Wiederkehr; aber erst Hollywoods Blockbuster-Kino machte uns Normalsterblichen klar, was damit gemeint sein könnte. Und besonders die drei “Zurück in die Zukunft”-Filme machten sich um das breite Verständnis von Nietzsches trostloser Philosophie verdient: Alles ist bereits passiert, alles passiert, alles wird wieder passieren.

Gewiss, böse Zungen könnten behaupten, dass den Drehbuchautoren gar nicht viel daran gelegen war, das Kinopublikum mit dem Gedanken der Ewigen Wiederkehr vertraut zu machen, sondern dass man einfach eine Story, die bereits funktioniert hatte, recyclen wollte … aber solch verleumderischen Tiraden schließe ich mich nicht an. Nein, ich sage sogar mehr, Hollywoods Studiobosse sind Philosophen.

Ich hatte vor Kurzem das Vergnügen, den dritten Teil der “Zurück in die Zukunft“-Filme wiederzusehen, nach mehr als zehn Jahren. Das letzte Mal muss ich noch zur Grundschule gegangen sein, und ich wage kaum, mir auszumalen, wie ich damals vor lauter Spaß Purzelbäume geschlagen und gekreischt haben mag. Bei erneuter Sichtung der Abenteuer von Marty und Doc Brown wollten sich dergleichen Zustände aber partout nicht einstellen.

Der Film hat den Charme einer Kaugummiblase, die zwar einen Moment lang schön anzusehen ist - jedenfalls, wenn man schrill-rosa Chemiefasern mag -, kurz darauf aber unweigerlich zerplatzt und sich auf dem Gesicht des Bläsers verteilt. “Zurück in die Zukunft Teil III” platzt ziemlich schnell. Die Geschichte: Gleicht der der ersten beiden Teile. Die Figuren: Dieselben. Immerhin gibt’s eine Art Liebesgeschichte, aber die ist albern.

Kurzum: Ein überflüssiger Film; immerhin nicht ganz so hirnlos wie aktuelle Fortsetzungsorgien, aber auch nicht viel besser.

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Frucht des Wahnsinns

Autor: Fin
7 Dez
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“A Clockwork Orange”, der Klassiker zum Thema Moloko Plus, Ultrabrutale und Beethoven im Allgemeinen erscheint demnächst als Special-Edition auf DVD.

Der Film wird erstmals in einem angepassten Format präsentiert, das - mehr oder weniger - 16:9 entspricht. Bisher waren sämtliche Kubrick-Filme (außer “Barry Lyndon” und “2001″) in 4:3 veröffentlicht worden. Zwar hatte der Regisseur in 4:3 gefilmt; bei Kinovorführungen bestand er aber auf einer Anpassung des Bildformats.

Wie man zu dem neuen Bild steht, bleibt jedem selbst überlassen - ich hatte mich, ehrlich gesagt, an die “alten” Filme gewöhnt. Übrigens hat auch Woody Allen gelegentlich in dem Format gefilmt - so schlecht sieht es doch gar nicht aus.

Zusätzlich enthält die Special-Edition ein paar nette, aber nicht unbedingt spektakuläre Extras: Kinotrailer, Audiokommentar von Malcolm McDowell, eine Dokumentation zum Film und eine zum Hauptdarsteller (der eigentlich nur noch B- und C-Filme macht - zuletzt Rob Zombies “Halloween“).

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Terminator 4 mit Christian Bale?

Autor: Fin
6 Dez
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Dass es einen vierten Teil der erfolgreichen Action-Serie geben wird, steht fest. Und auch, wer definitiv nicht mitwirkt: Arnold Schwarzenegger. Der rettet die Welt nämlich inzwischen jenseits der Leinwand.

Derweil tobt allerdings ein kleiner Gerüchte-Krieg in Hollywood - wer spielt mit? wer nicht? Inzwischen sind die Namen Diesel, Sevigny und Weisz gefallen - alles unter Vorbehalt, versteht sich.

Verlässlicher scheint die Info, dass McG (”Charlie’s Angels”) Regie führen wird und, dass Christian Bale (”Batman begins”) irgendwie mitmacht - das bestätigen die Filmfreunde. McG ist für seine hysterischen toll choreographierten Actionszenen bekannt. Nicht zuletzt hat er uns die “Fastlane” verschafft, den kleinen Bruder von “Miami Vice”.

Ich bin, äh, “gespannt”.

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Ein warmes Plätzchen

Autor: Fin 0 Kommentare

“Man is the warmest place to hide”

Als John Carpenter sein Remake des 50er-Horrorfilmchens “Das Ding aus einer anderen Welt” (USA, 1951) in die Kinos brachte, war er auf dem Höhepunkt seines Schaffens angelangt: “Halloween - Die Nacht des Grauens” (1978) hatte ein Genre begründet; “The Fog” (1979) war ein handwerklich perfekter Gruselfilm; “Die Klapperschlange” (1980) wies dem angestaubten Actionkino neue Impulse. “The Thing” war Carpenters erster Film für ein großes Studio (Universal) - und floppte. Es gibt zwei denkbare Begründungen für den kommerziellen Misserfolg des Films. Zunächst ist “The Thing” ein relativ brutaler Streifen, die Splattereffekte sind für eine Mainstream-Produktion ungewöhnlich explizit. Und dann war da “E.T.” - Spielbergs Parabel vom freundlichen Außerirdischen kam zwei Wochen vor Carpenters boshaftem Horror in die Kinos. Vielleicht hatte man einfach keine Lust auf menschenfressende Aliens?

An der Qualität kann es jedenfalls nicht gelegen haben. “The Thing” ist einer der perfektesten Horrorfilme, die ich gesehen habe. Die Handlung ist schnell erzählt: Eine Gruppe von Wissenschaftlern wird auf einer antarktischen Forschungsstation von einem außerirdischen Organismus angegriffen, der beliebig von einem Körper in den nächsten wandern kann. Die Geschichte bezieht ihre Spannung aus der Frage, wer “infiziert” ist und wer nicht. Das Original war ein Schaf im Wolfspelz: Die Science-Fiction-Story “Who goes there?” von John W. Campbell lieferte bloß einen Vorwand für eine antikommunistische Parabel und fügte sich politisch korrekt in die McCarthy-Ära. Carpenter steigert die Grundelemente der Geschichte - Klaustrophobie und Paranoia - bis an die Grenzen des Erträglichen. Die panische Atmosphäre sucht ihresgleichen. Von Anfang an ist klar, dass alle Wissenschaftler dem Tod geweiht sind. Hoffnung gewährt “The Thing”, im Gegensatz zu Kubricks “Shining” (1980), nicht. Die berüchtigten Splatterffekte von Rob Bottin ergänzen die Handlung gut; sie geraten nicht zum Selbstzweck, und Ennio Morricones reduzierte Synthesizerklänge tragen maßgeblich zur Spannung bei.

Carpenter hat mit “The Thing” bewiesen, dass er ein Meister der kleinen Plots ist: Die Handlung seiner besten Filme kann man auf einem Kaugummipapier zusammenfassen. Die Spannung, die “The Thing” aufbaut, sucht ihresgleichen. Ein weiterer Pluspunkt sind die - handgearbeiteten - Effekte. Im Gegensatz zu digitalen Effekten sieht man ihnen ihr Alter nicht an; sie wirken heute noch genauso intensiv wie 1982. Der Film wurde erst auf VHS (und später auf DVD) ein Erfolg und ist heute einer der beliebtesten Filme Carpenters. Inzwischen gibt’s sogar ein Lego-Remake.

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