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Crazy Heart

Author: Juliane
13. Februar 2010

Wenn sie älter werden, wollen die meisten Schauspieler diese eine Rolle kriegen, mit der sie in die Filmgeschichte eingehen. Ob es Jeff Bridges mit diesem Film gelingt?

Bad Blake (Jeff Bridges) ist 57, Alkoholiker, ausgebrannt und sehnt einer ehemals erfolgreichen Country-Karriere hinter her. Mehrmals geschieden hat er niemanden, den er als Familie bezeichnen kann und sein Leben bestreitet er mit mageren Gigs in schäbigen Kneipen.
Als die junge alleinerziehende Reporterin Jean (Maggie Gyllenhaal) eine Story über ihn schreiben will, kommen die beiden sich näher und Jean sowie ihr 4-jähriger Sohn scheinen die beste Medizin für Bad zu sein, um wieder einen festen Stand im Leben zu erlangen. Weiterlesen »


7. Februar 2010

In den letzten Jahren waren Musicals ja eher was für Teenager und Abba-Fans, doch jetzt kommt endlich wieder etwas für Fans des klassischen, verführerischen Musicals in die Kinos.

Filmdirektor Guido Contini (Daniel Day-Lewis) gerät angesichts der nähernden 50 in eine Midlife Crisis, die ihm alle Kreativität aus den Fingern saugt, Erlösung sucht er in diversen Affären, aber einzig die Vollendung des Skriptes für seinen Film Italia scheint in der Lage zu sein, ihn aus der Krise hinaus zu holen. Während er also mit der Schreibblockade, den unzähligen Frauen in seinem Leben und Erinnerungen an seine katholische Kindheit zu kämpfen hat, muss er irgendwo in dem Chaos sich selbst wieder finden. Weiterlesen »


21. November 2009

Warum ist es eigentlich notwendig, ein Remake zu drehen, wenn das Original keine Verbesserung benötigt?

Es geht um die Schicksale und Laufbahnen diverser Studenten an der New York High School of Performing Arts.
Vom ersten Casting, bis zum Abschluss erleben wir, wie die Studenten an ihren Aufgaben zerbrechen und wachsen, zwischen Disziplin und Spaß pendeln und sich und ihre Umgebung davon zu überzeugen, dass sie ihren Platz an der Schule verdient haben und zu ganz großem bestimmt sind.
Der Grund, warum die Kritiken zum Remake so schlecht ausgefallen sind, dass eine Nominierung mit der Goldenen Himbeere nicht sehr weit entfernt ist, liegt weder an den schauspielerischen Leistungen geschweige denn den anderen Talenten des Casts.
Allerdings wurde die Zielgruppe des grandiosen Originals ein wenig in die Teenager-Richtung abgesenkt, so dass sich etwas mehr Drama, etwas mehr Kitsch und weniger raue und harte Realität in die Neuauflage geschlichen haben. Weiterlesen »


28. April 2009

Hannah Montana der Film. Myley Cyrus wächst langsam der Erfolg ihrer Figur Hannah Montana über den Kopf. Sie steht zwischen den Welten und bald muss sie sich entscheiden zwischen der Karriere und dem wahren Leben. Am 01.06.2009 kommt Walt Disneys berühmtester Teenager bei uns in die Kinos.

Längst hat Miley Cyrus den Weg in die Charts auch ohne ihr Alter Ego Hannah Montana geschafft. Dennoch bleibt sie der Figur von Walt Disney treu und schlüpft für die Kinoleinwand erneut in die Rolle von Hannah Montana.

Hannah Montana © flickr / Sarah Camp

Beinahe autobiographisch mutet die Story dieses Musicals an. Denn es geht hier nicht nur um die Figur des Pop-Sternchens Hannah Montana, sondern auch um den Mensch dahinter.

Selbst wenn die Tochter des Country-Sängers Billy Ray Cyrus, der auch im Film ihren Vater spielt, sicherlich in der Realität anders mit ihrer Figur Hannah Montana umgeht als im Film.

Hannah Montana - Miley Cyrus muss sich entscheiden

Miley Stewart (Miley Cyrus) ist im Film die Figur hinter Hannah Montana und so langsam steigt ihr der Erfolg zu Kopf.

Ihr Vater Robbie Ray (Billy Ray Cyrus) überredet Miley, in ihre verträumte Heimatstadt Crowley Corners in Tennessee zurückzukehren, um sich dort über ihr zukünftiges Leben Gedanken machen zu können,  abseits der Pop-Musik-Scheinwelt. Weiterlesen »


14. Oktober 2008

Als im Jahr 2006 der erste Teil der High School Musicals in die Kinos kam, löste der Film eine nie dagewesene Hysterie aus. Der nunmehr dritte Teil wird von den deutschen Fans schon mit Spannung erwartet und läuft am 23. Oktober endlich in den deutschen Kinos an.

Die Darsteller Zac Efron, Vanessa Anne Hudgens und Ashley Tisdale wurde im Jahre 2006 über Nacht berühmt und zum Idol vieler Teenies. Besonders der smarte Hauptdarsteller Zac Efron wird von den weiblichen Fans verehrt. Leider ist er bereits leiirt. Und zwar mit seine Leinwandfreundin Vanessa. Ja, die beiden sind auch privat ein Paar.

High School Musical 3: Senior Year mit Zac Efron Kinostart am 23.Oktober©flickr / johanferreira15

Im neuen Film geht es um das Abschlussjahr an der East High School. Gabriella (Vanessa Anne Hudgens) hat bereits eine Zusage von einer Uni und wird nach dem Ende des Schuljahres von ihrem Freund Troy (Zac Efron) getrennt werden. Da auch Sharpay (Ashley Tisdale) unbedingt an einer Universität angenommen werden will und ein Stipendium benötigt, schreckt sie vor nichts zurück. Miss Darbus plant ein weiteres Musical, das den Namen “Senior Year” haben wird. Neu an der Schule sind die 14-jährigen Tiara, Donnie und Jimmie. Die beiden Jungs verehren Troy als großes Basketballvorbild und die anfänglich liebe und nette Tiara wird genauso hinterhältig und divenmäßig wie ihr Idol Sharpay.

Auch der dritte Teil des High School Musicals verspricht also ein spannender Teenie-Film zu werden, der seinen Vorgängern in nichts nachstehen wird.


26. Februar 2008

Tim Burtons letzer Streich “Sweeney Todd” weiß nicht so recht zu überzeugen.

15 Jahre, nachdem er für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat, von einem Richter, der seine Frau begehrte, nach Australien verbannt wurde, kehrt Benjamin Barker nach London zurück. Aber er ist nicht mehr Benjamin Barker: Der Richter hat ihm Alles genommen, was er liebte, und nun sinnt der Barbier nur noch auf Eines - Rache. Fortan nennt er sich Sweeney Todd.

Die Geschichte des dämonischen Barbiers, der seinen Kunden reihenweise die Kehlen aufschlitzt, kursierte schon im 19. Jahrhundert in London; aber erst in Verbindung mit der skrupellosen Mrs. Lovett, die die Leichen der auf dem Barbiersessel Hingerichteten zu Pasteten verarbeitet, wurde die Geschichte richtig populär.

So populär, dass Steven Sondheim 1979 ein Musical schrieb. “Sweeney Todd - the demon barber of Fleet Street” gehört allerdings zweifellos nicht zu den besseren Sondheim-Musicals, obwohl das Konzept sicher interessant ist: Die Musik ist schlicht scheußlich, schräg, dissonant, bedrohlich. Das passt natürlich zur Geschichte. Andererseits verhindert es, dass man sich im Nachhinein an ein Lied besonders gerne erinnern mag - sie sind alle, irgendwie ganz bewusst, schlecht.

Die Erwartungen an Tim Burton waren groß. Seine Filme mit Johnny Depp - “Edward Scissorhands”, “Sleepy Hollow”, “Corpse Bride” - waren bisher seine besten; und das schwarze Märchen von Sweeney Todd schien bester Burton-Stoff. Schien.

Vielleicht hätte er sich nicht das Musical vornehmen sollen. Unglücklicherweise wird nämlich nahezu die ganze Zeit gesungen; nur selten durchbrechen kurze Dialoge die Musik. Das kommt Burtons Erzählstil - und seinen Schauspielern - nicht besonders entgegen. Sie bringen zwar alle eine gute Leistung; aber was hätte daraus werden können, wenn sie richtig hätten schauspielern können?

Auch weiß Burton seine filmischen Mittel nicht richtig einzusetzen: Abgesehen von den blutroten Morden, entfernt er sich nie allzu sehr von der Inszenierungsweise des Musicals. Warum lässt er seine Kamera nicht erzählen, durch das verdreckte, düstere London gleiten? Eine Kamerafahrt am Anfang, das ist alles. Wieso verfolgt er nicht den Weg von Mrs. Lovetts Pasteten, vom Ofen im Keller ihres Hauses bis in die Küche einer wohlhabenden Familie am anderen Ende Londons? Stattdessen bleibt der Film weitgehend auf die Handlungsorte des Musicals beschränkt; und beraubt sich so selbst seiner Möglichkeiten.

Nur einmal, während eines Lovett-Lieds, blitzt der sardonische Burton-Humor auf; Sweeney Todd und Mrs. Lovett, beide leichenblass geschminkt, sitzen in Badeanzügen am Strand - ein schräges, witziges Bild. Aber das einzige.

Das Alles soll freilich nicht heißen, dass er schlecht ist - sehenswert, allemal. Aber keiner der besseren Burton-Filme. Dazu fehlt ihm die Handschrift seines Regisseurs.


16. Dezember 2007

Jüngst wurden die Opening Titles von Tim Burtons “Sweeney Todd”-Adaption online gestellt. Ich muss gestehen, anfangs hatte ich so meine Bedenken, als es hieß, dass Johnny Depp singen würde. Aber die Bilder sind so glibberig-eklig, die Musik so düster und schwülstig, und überhaupt - von mir aus kann’s losgehen. Sieht so aus, als würde der desginierte WeihnachtsfilmDer Goldene Kompass” dieses Jahr von einer Musical-Kannibalen-Mär ausgestochen.