Zugegeben, alle X-Men Filme in jeglicher Form machen mir immer wieder Freude, ob sie nun qualitativ gut sind oder nicht, aber andere Marvel Verfilmungen kommen nicht so leicht davon.
Thor wird aus der Götterstadt Asgard von seinem eigenen Vater verbannt und findet sich auf der Erde wieder. Dort hat er kaum Zeit sich ein zu leben, denn eine bedrohliche Macht will die Menschen unterjochen und zerstören und diese Macht kommt aus seiner eigenen Familie.
Absolut großartige Action-Fantasy-Spektakel mit abstrusen Storys und sexy Hauptdarstellerinnen sind mittlerweile ein eigenes Genre, das man bloß nicht zu ernst nehmen sollte, aber sehr wohl genießen darf.
Babydoll (Emily Browning) wird von ihrem bösen Stiefvater in eine Anstalt eingewiesen, wo sie einer Lobotomie unterzogen werden soll. In ihrer Verzweiflung träumt sie sich in eine Fantasie-Welt, in der sie mit vier Freundinnen (u.A. Vanessa Hudgens) dem grausamen Irrenhaus entkommen will.
Eine Art Alice im Wunderland mit Maschinengewehren, so beschreibt Zack Snyder (”300″, “Watchmen”, “die Legende der Wächter“) die Story von “Sucker Punch”, wer den düsteren Film “Rückkehr nach Oz” kennt, wird auch dazu Parallelen sehen. Aber dann hören die Vergleiche zu Kinderfilmen auch auf, denn “Sucker Punch” ist eindeutig an die Actiongemeinde gerichtet, denn die fünf Mädels werden sexy gekleidet so einige Hintern versohlen.
In einer Neuinterpretation wird “die Schöne und das Biest” für die Teenies dieser Generation aufgefrischt. Ist Neuer hierbei besser, oder sollte man doch die alten Klassiker wieder heraus kramen?
Kyle Kingson (”Sohn des Königs”, ein Wortspiel, da das originale Biest ein Prinz war) hat alles, er sieht gut aus, ist beliebt und kommt aus einer wohlhabenden Familie. Das lässt er seine Klassenkameraden auch spüren, wo immer er ist. Als er sich mit Kendry Hilferty (Mary-Kate Olsen) anlegt, belegt diese ihn mit einem Fluch, der ihn unansehnlich macht und erst von ihm genommen werden kann, wenn er die wahre Liebe findet, die über die Oberfläche hinaus geht.
Der norwegische Horrorfilm ist originell, witzig und mit wenigen Mitteln so effektiv, wie nur wenige der High Budget Filme aus Hollywood.
Ein Kamerateam aus Filmstudenten geht einem illegalen Bärenjäger in den norwegischen Wäldern nach, als sie ihm heimlich folgen, finden sie schnell heraus, dass er etwas ganz anderes als Bären jagt und dass die Geschichten aus der Kindheit wahr sind, nur weniger märchenhaft, als geglaubt.
Vielleicht bin ich ja ein wenig zu sehr aufgeregt, dass nach Wolverine endlich ein neuer X-Men Film in die Kinos kommt. Und für die Kritiker: Ich weiß, dass die Comics viel besser sind, dass es blöd ist, dass die Charaktere ständig in Teenies verwandelt werden und dass Verfilmungen sowieso immer enttäuschen, aber es sind die X-MEN!
Das Prequel der ersten drei Filme spielt in den 60er Jahren und behandelt nicht nur die Ursprünge von Magneto und Xavier, sondern auch ihre einstige Freundschaft und den Grund ihres Zerwürfnisses.
Die Antagonisten sind dieses Mal die Mitglieder des Hellfire Clubs, eine Art geheime Organisation von reichen und vor allem einflussreichen Individuen, die das Weltgeschehen kontrollieren.
Das Schlimme Los eines Comic-Geeks ist, dass man den inneren Drang verspürt, jede Verfilmung zu sehen, selbst wenn sie schon vorab verspricht, so schrecklich, banal und albern zu werden, dass die Tränen bereits beim Trailer fließen.
Die Green Lantern Corps sind eine außerirdische Gemeinschaft, die für Frieden und Harmonie im Universum sorgt. Als eine böse Macht eben diese Harmonie zerstören will, wählen sie den Erdling Hal Jordan (Ryan Reynolds), der mit Superkräften ausgestattet das Schicksal der Welt retten soll. Aber kann der arrogante und ungestüme Hal innerhalb kürzester Zeit seine neu gewonnenen Kräfte meistern?
„Heartless“ ist ein Arthouse Horror von Regisseur Philipp Ridley, der bereits mit Filmen wie „The Krays“ und „The Passion of Darkly Noon“ auf sich aufmerksam machte. In „Heartless“ zeichnet der studierte Maler ein düster, grausames Bild seines eigenen Ursprungs, dem London East End.
Nach fast 15 Jahren der cineastischen Abstinenz kehrte Philip Ridley 2009 wieder zurück auf die englischen Kinoleinwände. Nun kommt sein Arthouse Horror „Heartless“ auch zu uns nach Deutschland. Allerdings nicht in die Kinos, sondern in unsere Wohnzimmer. Auf DVD und Blu-ray wird der Film ab dem 7. Januar 2011 im Handel erhältlich sein. Zu sehen sind darin unter anderem Jim Sturgess, Timothy Spall und Eddie Marsan.
Ach, was hat sich Peter Jackson auch mit “In meinem Himmel“ aufgehalten, dafür mussten wir nun noch länger warten, bis die lang ersehnte Vorgeschichte zu „Herr der Ringe“ endlich in die Kinos kommt. 2011 sollen zumindest die Dreharbeiten endlich los gehen.
Ursprünglich sollte Guillermo del Toro das große Projekt anführen, seine Idee von zwei Filmen sollte den ersten Teil in eine unschuldige Version Mittelerdes versetzen, die ganz im Stile del Toros sei, um im zweiten Film eine Brücke zu Jacksons Vision aus Herr der Ringe zu schlagen.
Aufgrund von langen Verzögerungen, verließ del Toro jedoch 2010 den Film, da er in Konflikt mit anderen Projekten stand und es sich nicht länger leisten konnte, auf eine Reaktion der Filmgesellschaft zu warten.
Es braucht eigentlich keinen Schnee, um in Weihnachtsstimmung zu kommen, denn die Filmindustrie sorgt mit vielen Märchen und Fantasy für genügend Weihnachtsstimmung.
Am Meisten erwartet wird wohl der erste Teil des allerletzten Potter-Bandes “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“, in dem sich Harry und seine Freunde zum letzten Showdown mit Voldemort und seiner Legion vorbereiten, aber auch die andauernde Narnia-Reihe bringt zum 16.12. ein neues Abenteuer auf die Leinwand, das nach jahrelangem Drehstress endlich mit einer Seereise und einem gigantischen Cast aufwarten kann, darunter natürlich auch altbekannte Gesichter der ersten zwei Filme.
Für Zeichentrickfans gibt es nicht nur das Superschurken-Spektakel “Megamind” mit Superhelden, Robotern und Lasern inklusive, sondern endlich auch wieder ein klassisches Märchen.
Dieses Mal waren Universal Pictures schneller mit ihrem thematisch ähnlichen Animationsfilm “Ich, einfach unverbesserlich”. Aber wie sieht es denn qualitativ mit dem neusten Werk der Dreamworks Pictures aus?
Megamind (Will Ferrell) und Metro Man (Brad Pitt) sind seit ihrer Ankunft auf dem Planeten Erde erbitterte Gegner. Als Megamind es eines Tages tatsächlich schafft, den sonst unbesiegbaren Metro Man zu töten, steht er vor einem moralischen Dilemma, denn was für ein Bösewicht ist man, wenn der Superheld zum bekämpfen fehlt? Als er sich auch noch in Metro Mans Herzchen, die Reporterin Roxanne Ritchie verliebt, scheint seine ganze Welt Kopf zu stehen…ein neuer Superheld muss her!