Kino, neue Filme & Schauspieler

Archiv für "Drama"

9 - Animation für Ästhetiker

Autor: Juliane 0 Kommentare

Der preisgekrönte Kurzfilm von Shane Acker war so ein Erfolg, dass sich sogar Tim Burton als Produzent fand, um daraus einen Kinofilm zu machen. Ob der Versuch gelang?

Die bewegende Animation erzählt die Geschichte von “9”, einer mechanischen Strickpuppe, die in einer post-apokalyptischen Welt zusammen mit 8 Strickgefährten versucht heraus zu finden, welche Bedeutung sie haben, warum sie kreiert wurden und wie sie ein riesiges Metallmonster besiegen können, das anscheinend für das Ende der Menschheit zuständig ist.
Visuell ist die Science Fiction Geschichte “9” wohl einer der besten Trickfilme in den letzten paar Jahren, in grün getauchte Farben gehalten vermittelt die 3-D Animation ein überaus realistisches Gefühl und ist dabei so akkurat in der Darstellung einer Welt, in der weder Mensch noch Tier leben, dass man unweigerlich nachdenklich und melancholisch gestimmt wird.

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Gegen jeden Zweifel - Michael Douglas büsst Wettschulden ein

Autor: Juliane
9 Jan
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Wann wird Hollywood endlich lernen, dass Remakes schwieriger und riskanter sind, je beliebter das Original ist?

Martin Hunter (Michael Douglas) ist ein Anwalt nach dem Textbuch, unzählige gewonnene Fälle, Kriminelle hinter Gittern und eine einnehmende Persönlichkeit bringen ihn soweit, dass er sich als Governeur aufstellen lassen will. Als der junge und aufstrebende Journalist C.J. Nicholas (Jesse Metcalf) jedoch aufdecken will, dass Martin Beweise manipuliert, um seine Fälle zu gewinnen, gerät das Leben beider Männer und der Frau, die zwischen ihnen steht, bald aus den Fugen.

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New York, I love you

Autor: Juliane
3 Jan
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Nach dem Erfolg mit “Paris, je t’aime”, einer Kurzfilmsammlung über die Stadt der Liebe in all ihren Facetten, kommt nun eine weitere Metropole in den Genuss, geliebt zu werden.

New York ist eine dieser Städte, die man selbst als Tourist nicht wirklich fassen kann. Dort zu leben und dort Urlaub zu machen sind von Grund auf verschiedene Dinge, so dass man schon hinziehen müsste, um sich davon zu überzeugen. Glücklicherweise gibt es ja Filme, die uns New York näher bringen. “New York, I love you” ist ein ambitioniertes Projekt von Regisseuren und Schauspielern, die in elf Kurzfilmen über New York und die Liebe versuchen, die Stadt und ihre Menschen zu beschreiben.

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A Serious Man - Das neue Werk der Coen Brüder

Autor: Juliane 0 Kommentare

Man kennt sie als die Herren der absurd verrückten Komödien mit überzogenen Charakteren und aberwitzigen Storys. In ihrem neuesten Film sind sie jedoch weit dichter am wahren Leben dran, als sonst.

Larry Gopnik (Michael Stuhlbarg) ist Physikprofessor und Familienvater in Minneapolis 1967 und sein Leben löst sich langsam aber sicher in Chaos auf.
Seine Frau will sich scheiden lassen, weil sie einen anderen Mann kennen gelernt hat, seine Tochter beklaut ihn, um Geld für eine Nasenoperation zu sammeln, sein Sohn raucht Marihuana und sein Bruder schläft seit einiger Zeit auf seiner Couch, während er seine mathematische Abhandlung schreibt.
Als seine Frau ihn raus schmeisst und das gemeinsame Konto plündert und ihn ein Schüler erst besticht und dann anscheinend anschwärzt, gibt es nicht mehr viel, was ihn noch am silbernen Faden der Vernunft hält. Drei Rabbis sollen ihm helfen…

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Mammoth - Schwedisches Kino mit internationalen Stars

Autor: Juliane 0 Kommentare

In einer komplexen Geschichte um Globalisation und die Schicksale, die sich dadurch miteinander verbinden präsentiert Lukas Moodysson die Welt in ihren kleinen Lebensgeschichten.

Leo und Ellen leben in New York, Leo ist ein erfolgreicher Besitzer einer Website und Ellen arbeitet als Ärztin in einem Krankenhaus. Während Leo für ein Geschäft nach Thailand fliegt und dort Bekanntschaft mit einer Prostituierten macht, konzentriert sich Ellen auf das Leben eines Jungen im Krankenhaus. Ihre 8-jährige Tochter Jackie leidet derweil unter der Abwesenheit ihrer Eltern und freundet sich mit Haushälterin Gloria an und erfährt mehr und mehr über Glorias philipinische Herkunft und ihren zwei Söhnen, die auf den Philipinen mit der Abwesenheit ihrer Mutter klar kommen müssen.

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In meinem Himmel - Peter Jacksons neuer Film wagt einiges

Autor: Juliane 0 Kommentare

Während wir alle verzweifelt auf die Verfilmung von “Der kleine Hobbit” warten, verzögert Peter Jackson die Arbeit mit einer anderen Buchadaption. Ob es sich lohnt, dafür noch länger auf Hobbits verzichten zu müssen?

Es ist 1973 und Susie Salmon (Saoirse Ronan) wird brutal ermordert. Der Mörder ist ein gefährlicher Serienkiller, der in der Nachbarschaft wohnt und bereits einen neuen Mord plant. Susie beobachtet nicht nur ihn von einer Art Zwischenwelt aus, sondern auch ihre Familie und muss sich entscheiden, ob sie sich am Mörder rächen oder die zerbrochenen Herzen ihrer Familie kitten will.

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Fame - Remake eines Klassikers der High School Filme

Autor: Juliane 0 Kommentare

Warum ist es eigentlich notwendig, ein Remake zu drehen, wenn das Original keine Verbesserung benötigt?

Es geht um die Schicksale und Laufbahnen diverser Studenten an der New York High School of Performing Arts.
Vom ersten Casting, bis zum Abschluss erleben wir, wie die Studenten an ihren Aufgaben zerbrechen und wachsen, zwischen Disziplin und Spaß pendeln und sich und ihre Umgebung davon zu überzeugen, dass sie ihren Platz an der Schule verdient haben und zu ganz großem bestimmt sind.
Der Grund, warum die Kritiken zum Remake so schlecht ausgefallen sind, dass eine Nominierung mit der Goldenen Himbeere nicht sehr weit entfernt ist, liegt weder an den schauspielerischen Leistungen geschweige denn den anderen Talenten des Casts.
Allerdings wurde die Zielgruppe des grandiosen Originals ein wenig in die Teenager-Richtung abgesenkt, so dass sich etwas mehr Drama, etwas mehr Kitsch und weniger raue und harte Realität in die Neuauflage geschlichen haben.

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Adam - ungewöhnlich und charmant erzählt

Autor: Juliane 0 Kommentare

Liebesgeschichten sind oft ähnlich gestrickt, Junge trifft Mädchen, sie verlieben sich und leben glücklich bis ans Lebensende oder auch nicht. Aber nur weil es soweit immer das Gleiche ist, muss man es nicht immer auf dieselbe Art und Weise erzählen.

Beth (Rose Byrne) zieht frisch getrennt und fertig mit der Männerwelt in eine neue Wohnung, um einen Schlussstrich zu ziehen. Alsbald lernt sie ihren Nachbarn Adam (Hugh Dancy) kennen, der so ganz anders ist. Der eigentümliche junge Mann gefällt ihr, doch so einfach ist das Ganze nicht, denn Adam leidet am Asperger Syndrom, einer milden Form von Autismus und ist deshalb sozial und emotional ein wenig wackelig auf den Beinen.

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Love Happens - Jennifer Aniston versucht es weiter auf der Leinwand

Autor: Juliane 0 Kommentare

Jennifer Aniston und Aaron Eckhart versuchen sich in einem Film, der ein ernstes Thema behandelt - den Tod eines Partners. Ob es gelingt, muss jeder für sich entscheiden.

Nachdem seine Frau bei einem Autounfall gestorben ist, hat Ryan Burke seine Trauer verarbeitet und in Buchform gebracht, das mehr als nur erfolgreich. Als er sich nach drei Jahren endlich dazu durchringt, einen Workshop auch in der Stadt abzuhalten, in der er und seine Frau damals gelebt haben, lernt er nicht nur Eloise kennen und damit einen neuen Versuch mit der Liebe, er muss auch einsehen, dass er den Tod seiner Frau noch lange nicht verarbeitet hat.

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Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft

Autor: Fin 1 Kommentar

Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft ist zu aller erst eine Hundegeschichte, (Hachiko: A Dog’s Story) aber auch eine liebevolle und sehr feinfühlige Erzählung. Hauptdarsteller und Produzent Richard Gere scheint hier in seinem Element zu sein und bringt zusammen mit Regisseur Lasse Hallström einen Film auf die Leinwand, der ein bisschen kitschig ist, aber wohl das Herz jedes Hundebesitzers berührt.

Als Professor Parker Wilson findet Schauspieler Richard Gere auf seinem Heimweg von der Uni einen kleinen Akita-Hund auf dem Bahnsteig. Der herrenlose Welpe wuselt freudig zwischen dessen Beine hindurch und erobert das Herz des Musikprofessors im Sturm. Die Frau Parker, gespielt von Joan Allen, (Der Eissturm, An Deiner Schulter) nimmt das neue Familienmitglied nur zögerlich auf.

Für die gemeinsame Tochter Andy (Sarah Roemer) jedoch ist  klar, dass der Hund das Loch zu füllen beginnt, das ihr Auszug im Leben ihres Vaters hinterlassen hat. Hachiko ist nun nicht mehr aus dem Leben Parkers weg zu denken. Schon bald begleitet ihn der aufgeweckte Hund jeden Tag zum Bahnhof und holt ihn am Abend um genau 17 Uhr wieder ab. Doch dann kommt der Tag, an dem Hachiko vergebens auf die Rückkehr seines Herrchens wartet.

Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft

An der Seite von Hachiko und Richard Gere ist neben Joan Allen auch Jason Alexander (’Seinfeld’) zu sehen. Mit Lasse Hallström (’Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa’, ‘Gottes Werk und Teufels Beitrag’, ‘Chocolat - …ein kleiner Biss genügt’) ist um so mehr ein Regisseur am Werk, welcher genau wie Gere als Schauspieler ein Gespür für Erzählungen, wie diese besitzt. Die Geschichte des treuen Akita-Hundes handelt von tiefem Vertrauen und einer besonderen Freundschaft, wie sie nur zwischen Mensch und Tier entstehen kann. Berührend und humorvoll erhält der Zuschauer einen Blick auf die Welt aus der Sicht Hachikos.

Hachiko – eine wahre Geschichte

Das Drehbuch von Stephen P. Lindsey basiert tatsächlich auf einer wahren Geschichte, welche sich am Bahnhof Shibuya in Tokio ereignetet. Hier wartete der kleine Hachikō im Jahr 1924 auf seinen  Besitzer, den Universitätsprofessor Hidesaburō Ueno, welcher im Mai 1925 verstarb. Von diesem Tag an kam er Hund zu einer festen Zeit zum Bahnhof, um auf sein Herrchen zu warten und wurde über lang zu einer kleinen Berühmtheit. Schlussendlich wurde dem treuen Hund eine Bronzestatue an der Westseite des Bahnhofs errichtet, bei derer Einweihungszeremonie auch Hachikō beiwohnte.

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