Kino, neue Filme & Schauspieler

Archiv für "Drama"

Alles, was wir geben mussten - Die Poetik des Science Fiction Genres

Autor: Juliane 0 Kommentare

Wahrscheinlich war es Glück, dass der Roman von Kazuo Ishiguro von den Briten verfilmt wurde, denn in amerikanischen Händen hätte schnell ein überzogener Schmachtfetzen daraus werden können.

Kathy (Mulligan), Tommy (Garfield) und Ruth (Knightley) wachsen in einem britischen Internat auf, dessen Leiter immer wieder betonen, dass sie etwas ganz Besonderes sind. Als eine neue Lehrerin an die Schule kommt, sollen die Kinder endlich erfahren, warum sie abgeschieden von der Gesellschaft aufwachsen.

Ohne zu viel vom Plot erzählen zu wollen, der sich eindrucksvoll subtil nach und nach entfaltet, kann man Alles, was wir geben mussten als Dystopie der Gegenwart beschreiben, in der die moralischen Fragen der Gentechnik und vor allem ihrer Folgen auf die Menschlichkeit aufgeworfen werden. Der Film kommt ohne große Spezialeffekte aus, die Zeit ist betont auf die 70er-90er gelegt worden und auch die Umgebung ist nicht verzerrt dargestellt, so dass es nicht schwer fällt, sich das Konzept auch in unserer Gesellschaft vor zu stellen, hierbei entsteht nicht die Idee einer weit entfernten Realität, sondern einer naheliegenden und erschreckenden Möglichkeit.

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Unter dir die Stadt: Romanze mit Folgen

Autor: Fin 0 Kommentare

„Unter dir die Stadt“ heißt das neue Drama von Regisseur Christoph Hochhäusler. In sorgfältig durchkomponierten Bildern erzählt er von Begierde, von Verrat, von einer Romanze, die so nicht sein darf. Und nimmt ganz nebenbei noch die Mächtigen der Finanzwelt ins Visier.

„Unter dir die Stadt“ zelebriert auf den ersten Blick den Formalismus, setzt seine Schauplätze ebenso in Szene wie seine Figuren, die ständige Konzentration auf die Optik gipfelt manchmal fast in absoluter Starre. Doch irgendwie hat es Hochhäusler trotzdem geschafft, eine Geschichte in dem optischen Konstrukt unterzubringen. Auf verschiedenen Festivals wurde er dafür bereits gefeiert. Nun steht der Start in den deutschen Kinos an und der Film muss sich dem kritischen Auge des deutschen Publikums stellen.

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Beastly - Vanessa Hudgens predigt für die inneren Werte

Autor: Juliane
6 Mrz
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In einer Neuinterpretation wird “die Schöne und das Biest” für die Teenies dieser Generation aufgefrischt. Ist Neuer hierbei besser, oder sollte man doch die alten Klassiker wieder heraus kramen?

Kyle Kingson (”Sohn des Königs”, ein Wortspiel, da das originale Biest ein Prinz war) hat alles, er sieht gut aus, ist beliebt und kommt aus einer wohlhabenden Familie. Das lässt er seine Klassenkameraden auch spüren, wo immer er ist. Als er sich mit Kendry Hilferty (Mary-Kate Olsen) anlegt, belegt diese ihn mit einem Fluch, der ihn unansehnlich macht und erst von ihm genommen werden kann, wenn er die wahre Liebe findet, die über die Oberfläche hinaus geht.

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Wer wenn nicht wir – noch ein RAF-Film?

Autor: Fin
4 Mrz
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„Wer wenn nicht wir“ mit August Diehl ist der erste Spielfilm von Regisseur Andres Veiel. Das RAF-Drama beleuchtet ein bereits viel besprochenes Thema, wählt hierfür aber einen eigenen Ansatz und einen sehr menschlichen Blickwinkel.

Andres Veiel machte zunächst als Dokumentarfilmer auf sich aufmerksam. Für sein Spielfilmdebüt hat er sich keinen leichten Stoff ausgewählt. „Wer wenn nicht wir“ erzählt die Geschichte der späteren RAF-Terroristin Gudrun Ensslin und des Schriftstellers und Verlegers Bernward Vesper, die gemeinsam ihren Weg als politische Aktivisten begannen, ihn jedoch auf verschiedenen Gabelungen beendeten.

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Winter’s Bone

Autor: Juliane 0 Kommentare

Das beeindruckende Drama basiert auf dem gleichnamigen Roman von Daniel Woodrell und stellt mit Jennifer Lawrence ein neues Schauspieltalent in den Mittelpunkt.

Ree Dolly (Jennifer Lawrence) ist auf der Suche nach ihrem vermissten Vater, der zudem vom hiesigen Sheriff gesucht wird. Auf ihrer Reise ist sie auf die Hilfe der spröden Bewohner einer zerstreuten nordamerikanischen Siedlung angewiesen. Doch verlassen kann sich Ree Dolly nur auf sich selbst.
“Winter’s Bone” ist kühl gefilmt und wurde kühl gespielt, jede Interaktion Rees mit ihren Verwandten und Freunden ihres Vaters ist angespannt und droht jederzeit zu eskalieren. Der raue Charme, der vielerorts propagiert wird, löst sich in dem Drama in misstrauischer Aggression auf, mehr als einmal findet sich Ree in gewalttätigen Situationen wieder.

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The King’s Speech - die Rede des Königs

Autor: Juliane 0 Kommentare

Colin Firth hat sich wieder einmal einen Academy Award verdient. Das historische Drama “The King’s Speech” wird beispielsweise von den Kritikern gefeiert.

Prince Albert, Duke von York und Sohn von König George dem Fünften ist kein guter Redner, nicht zuletzt, weil er stottert. Der zurückhaltende Mann scheut dadurch die Massen und lässt sich von seiner eigenen Aufregung überrennen. Seine Frau Elizabeth hält nichts von den Quacksalbern und Beratern, die er sich zur Hilfe nimmt und spricht stattdessen den australischen Sprachtherapeuten Lionel Logue an. Der hilft ihm ausgerechnet mit Macbeth…

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The Other Woman - Nathalie Portman im Liebestaumel

Autor: Juliane 0 Kommentare

Kaum ist sie mit „Black Swan“ in den Kinos gelandet, da kündigt sich auch schon das nächste Werk mit der smarten Schauspielerin an. Und auch in diesem Film nimmt Portman eine anstrengende Rolle auf sich.

Emilia Greenleaf (Nathalie Portman) hat jüngst ihr Kind verloren und versucht mit dem Schmerz und der Trauer klar zu kommen. Hinzu kommt, dass sie den Anwalt und ihren ehemaligen Liebhaber Jack Wolf (Scott Cohen) geheiratet hat und von seiner Ex-Frau (Lisa Kudrow) und ihrem Sohn (Charlie Tahan) emotional terrorisiert wird, da sie ihr die Schuld geben, dass die Familie auseinander gebrochen ist.

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Black Swan - Nathalie Portmans Paraderolle

Autor: Juliane 1 Kommentar

Der „Schwanensee“ ist eines der berühmtesten Ballettstücke und für viele Ballerinas die Rolle ihres Lebens. Nathalie Portman schlüpft für ihre Rolle in ein Tütü und zerteilt sich in Stücke.

Nina (Nathalie Portman) ist eine perfektionistische Balletttänzerin, die an der New Yorker Ballett Company tanzt und sich nichts sehnlicher wünscht, als vom Regisseur Thomas Leroy (Vincent Cassel) als Schwanenkönigin ausgewählt zu werden. Doch um diese Rolle zu kriegen, muss sie nicht nur den weißen Schwan in seiner Eleganz und Anmut beherrschen, sondern auch die stürmerische Verführung des schwarzen Schwans verkörpern. Das gelingt Nina kaum, die unter der erdrückenden Liebe ihrer Mutter leidet und in ihrer Konkurrentin Lily (Mila Kunis) genau das sieht, was ihr fehlt - Leidenschaft.

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Howl - feel the Beat

Autor: Juliane 0 Kommentare

Beatniks leben für den Moment, schreiben den Moment und experimentieren mit dem ‘Hier und Jetzt’ entgegen der Konventionen. In James Francos neustem Film wird auf experimentelle Weise ein Beatnik-Kunstwerk kreiert.

1957 wurde Laurence Ferlinghetti angeklagt, weil er unter seinem Buchverlag City Lights Bookstore Allan Ginsbergs „Howl“ veröffentlicht hatte. Dieses Manifest der Beat Generation enthielt Obszönitäten, Drogen und andere angeblich die Moral schädigenden Inhalte. Aber wie soll man sonst die gesellschaftlichen Umstände beschreiben, wenn man ihre dunklen Seiten nicht thematisieren darf?

Diese Anklage dient als Rahmenhandlung, um Allan Ginsberg (James Franco), sein Leben und sein großartiges Gedicht vor zu stellen. Neben experimentellen Visualisierungen der lebendigen Verse wird auch Ginsbergs erstmalige öffentliche Rezitation im Jahre 1955 nachgedreht, so dass der Film selbst zu einem Collage-artigen Beatnik-Werk wird.

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Julianne Moore - Die Ausnahmeschauspielerin wird 50

Autor: Fin 0 Kommentare

Julianne Moore ist eine der ganz großen Charakterdarstellerinnen Hollywoods und ihr 50. Geburtstag steht kurz bevor. Kaum zu glauben, wenn man sich die hübsche Dame anschaut.

Die am 3. Dezember 1960 in Fayetteville (Nort Carolina) geborene Schauspielerin mit dem bürgerlichen Namen Julie Anne Smith wurde bisher viermal für einen Oscar nominiert

Julianne Moore - Der Anfang der Schauspielkarriere

Zunächst spielte die rothaarige Schönheit in einigen Off-Broadway-Stücken mit. Später hatte sie eine sehr kleine Rolle in der Seifenoper The Edge of Night, woraufhin sie über drei Jahre in der Serie As the World Turns mitwirkte, wofür sie mit einem Emmy ausgezeichnet wurde.

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