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Am kommenden Donnerstag ist es wieder soweit: das Böse in Gotham wird von Batman alias Christian Bale bekämpft. Unter der Regie von erscheint sein Gegenspieler Joker alias Heath Ledger in seiner letzten Rolle, bevor er vergangenen Januar verstarb.
Der Film spielte bereits Rekordsummen an den Kinokassen in den Vereinigten Staaten ein. Auch hier wird ein reger Anlauf erwartet.
Gemeinsam mit dem Lieutenant Jim Gordon und Staatsanwalt Harvey Dent versucht Batman das Verbrechen in seiner Stadt zu beseitigen. Dabei gerät er aber selbst an den Rand der Rechtschaffenheit. Macht und Rache werden in diesem Streifen in ein besonderes Verhältnis gesetzt. Actiongeladene 150 Minuten lassen dem Zuschauer keine Zeit zur Entspannung.
Nach den erfolgreichen Projekt Batman Begins, das ebenfalls von Christopher Nolan erarbeitet wurde, verspricht dieser Film eine würdige Nachfolge in der Tradition der bekannten Comicverfilmung zu werden. Aber vor allem der überraschende Tod Heath Ledgers wird viele Leute ins Kino treiben. Dieser wurde im Januar 2008 Tod in seiner Wohnung aufgefunden. Über den Zusammenhang seiner Rolle und seinem Ableben wurde viel spekuliert, genauso wie über eine Oscar - Nominierung Heath Ledgers für seine letzte Rolle.
Persepolis: Die Geschichte einer iranischen Jugend
Marijane ist wahrscheinlich nicht mal fünf, als die Revolution den Iran “befreit”, und naturgemäß versteht sie wenig von den Vorgängen im Land. Eines Tages müssen eben alle Frauen verschleiert herumlaufen - dem Mädchen macht das wenig aus.
Marijane Satrapis Comicroman “Persepolis” dokumentiert die jüngere Geschichte Irans aus einem ungewohnten Blickwinkel: Dem eines Kindes, bzw. dem einer Heranwachsenden. Wichtiger als alle politischen und religiösen Debatten ist da die Frage, wo man westliche Popmusik herbekommt und, natürlich, die Jungs. Und Zigaretten. Und so weiter -
Im Making-of des Films, der im vergangenen Jahr in Cannes mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet wurde, erklärt eine erfrischend natürliche Marijane Satrapi, dass ihre Geschichte ja eigentlich nicht besonders sei: Die Themen blieben sich gleich; ob man nun im Iran, in Japan oder den Vereinigten Staaten aufwächst.
Entsprechend fällt der Schwerpunkt des Films eher auf die Entwicklung seiner Protagonistin als auf pointierte politische Kommentare. Aber das ist nicht schlecht - im Gegenteil. “Persepolis” lebt gerade von der Unbefangenheit, mit der Marijane ihre Geschichte vor dem Zuschauer ausbreitet. Ein traurige Geschichte vielleicht, aber dann doch - eine Geschichte unter vielen.
