Kino, neue Filme & Schauspieler

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Neu im Kino: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Autor: Christophe Braun 1 Kommentar

Viel ist im Voraus geschrieben worden über das neue Abenteuer des Mannes mit dem Hut - und groß scheint die Enttäuschung im Nachhinein. Aber ganz so schlecht, wie es die Feuilletons glauben machen wollen, ist “Indiana Jones 4” auch wieder nicht.

Angesichts der gewaltigen medialen Resonanz, die dem Film zuteil wurde, scheint es gerechtfertigt, ihn in einer anderen Kategorie anzusiedeln als die Sequels des vergangenen Jahres - “Die Hard 4.0″, “Rocky V” und “John Rambo”: Die waren zwar insgesamt ganz erfolgreich, zogen aber weit weniger Aufmerksamkeit auf sich als das neueste Abenteuer des peitscheschwingenden Archäologen.

Warum? Ganz einfach: Dr. Henry Jones jr. alias Indiana ist mit seinem ersten Leinwandauftritt - “Jäger des verlorenenen Schatzes“, 1981 - unmittelbar zum Zentrum eines popkulturellen Mikrokosmos geworden. Um die - im Übrigen von George Lucas und Steven Spielberg auf einem gemeinsamen Hawaiurlaub ersonnene - Figur des tollpatschigen Abenteurers entstand ein ganzes Universum aus Filmen (neben den drei Harrison-Ford-Streifen auch die erfolgreiche “Young Indiana Jones”-Serie mit River Phoenix), Computerspielen, Comics und Romanen, deren Beliebtheit auch knapp dreißig Jahre nach Entstehung der Figur nicht abzureißen scheint.

Kein Wunder also, dass das mediale Interesse am Popkultur-Phänomen Indiana Jones höher ist als an dem verkrachten Vietnam-Veteranen mit der gruseligen Frisur. Kein Wunder ebenfalls, dass die Herren Lucas und Spielberg es nochmal wissen wollten und, 19 Jahre nach Indies letztem Leinwandauftritt, mit “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” versuchen, die Deutungshoheit über ihre cocktailgeborene Jugendfantasie wiederzugewinnen.

“George Lucas, hör auf uns wehzutun!”, soll ein Kritiker gestöhnt haben, als er die Vorführung in Cannes in der vergangenen Woche verfrüht verließ. Tatsächlich leistet sich der Film ein paar unverzeihliche Fehler - etwa Indies vermeintlichen Sohn, der als Identifikationsfigur “für die ganze Familie” (arrrgghh!) eingebaut wurde und sich mal eben als fleischgewordene Tarzan-Imitation lianenweise durch den Dschungel zu schwingen versteht - da wünscht man sich den diabolischen Khali-Hohepriester aus dem “Tempel des Todes”, auf dass er mit dieser familientauglichen Unterhaltung ein für allemal Schluss mache. Herr Spielberg wird auf seine alten Tage immer lauer. Auch nicht überzeugender ist der Dialogwitz - es gibt keinen. Oder, praktisch keinen: Keren Ann als Marian sorgt immerhin für einen komödiantischen Lichtblick; aber ihre Szenen sind viel zu kurz.

Das waren die Kritikpunkte. Als eingefleischter Indiana-Jones-Fan kann ich mich aber nicht überwinden, den Film jetzt einfach für schlecht zu erklären. Schlecht ist er nämlich nicht; er ist nur ein bisschen … unbeholfen. Das Computerspiel wird besser!

Und, so grausam und blasphemisch das klingen mag: Es hätte womöglich gutgetan, wenn Spielberg und Lucas sich zurückgehalten hätten; denn nicht alles, was sie anfassen, wird (Kassen-)gold.

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Regie - Erstling The Pordigy von William Kaufmann

Autor: Christophe Braun 0 Kommentare

Stand mit Freunden in der Videothek. Wir hatten Bier eingekauft. Schwankten kurz zwischen Jet Li und Van Damme, landeten aber letztlich bei William Kaufmanns Regiedebüt “The Prodigy“, von dem das Cover versprach, dass es sich um nichts Geringeres als einen “Kultfilm” handele.

Naja. Das Wort “Kult” wird inzwischen ziemlich inflationär gebraucht - auf “The Prodigy” trifft es jedenfalls kaum zu. Der Film ist eine krude, ausgesprochen düstere Mischung aus Action- und Slasherstreifen, kann sich aber für keins von beidem so richtig entscheiden.

Truman Fisher ist ein kleiner Gangster, der einfach Pech hat: Eines Tages platzt ein Drogendeal, ein maskierter Killer taucht auf und Truman kann als Einziger das folgende Massaker überleben. Einen Monat später entführt derselbe Maskierte den Neffen von Trumans Boss … und Truman begibt sich auf die Jagd …

Bloß: Warum? Warum entführt der Killer den Neffen? Warum taucht er bei dem Deal auf? Was sollen die merkwürdigen Anspielungen auf dem Cover, die verheißen, dass Truman an die Grenzen der Wirklichkeit geraten wird?

Der Film bleibt eine ganze Menge Antworten schuldig. Die Auflösung ist arg billig; aber immerhin nimmt man den Beteiligten ab, dass sie es ernst meinen: Hauptdarsteller Holt Boggs etwa hat auch am Drehbuch mitgeschrieben (vielleicht sollte er es mal als Kameramann versuchen? Oder als Cutter?), und überhaupt wiederholen sich im Abspann viele Namen, was bekanntlich ein untrügliches Indiz für eine Independet-Produktion ist.

Und jetzt kommen wir zur positiven Seite von “The Prodigy” - dem Handwerklichen. Dass es sich um eine Independent-Produktion handelt, sieht man dem Film nämlich gar nicht mal an … Die Gewaltdarstellung ist definitiv nichts für Zartbesaitete und teilweise schlicht übertrieben - aber gut gemacht. Insofern, Chapeau, Mr. Kaufmann. Das nächste Mal vielleicht mit professionellen Drehbuchautoren ..?

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Tarantino & Spears in Faster Pussycat! Kill! Kill

Autor: Fin 2 Kommentare

Das Hollywood-Blatt “Variety” will in Erfahrung gebracht haben, dass Quentin Tarantino (”Pulp Fiction”, “Reservoir Dogs”) ein Remake des Russ-Meyer-Streifens “Faster, Pussycat! Kill! Kill!” (1965) erwägt. Der Film hat in Deutschland unter dem Titel “Die Satansweiber von Tittfield” einschlägige Berühmtheit erlangt. Zuletzt zeigte Arte ihn in der Reihe “Trash am Montag”. Einen Wunsch-Cast hat der “Kill Bill”-Regisseur übrigens auch: Die drei “Satansweiber” sollen von Kim Kardashian, Eva Mendes und Britney Spears dargestellt werden.

Allerdings denkt Tarantino des Öfteren vor eingeschaltenen Mikrofonen über mögliche Projekte nach. So bewarb er sich vor drei Jahren um die Regie beim nächsten James-Bond-Film. Und was “Faster, Pussycat …” betrifft - er produziert mit “Hell Ride” gerade einen Film, der ziemlich ähnlich klingt - mal abgesehen davon, dass sein letzter Streifen, das Action-Roadmovie “Death Proof”, schon voller Meyer-Zitate war … Womöglich alles nur Promotion? Trotzdem eine witzige Vorstellung.

Für den Fall, dass Ihnen das Werk Russ Meyers nicht geläufig ist, füge ich den Trailer zu “Faster, Pussycat…” an:

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The Dark Knight

Autor: Fin 0 Kommentare

Noch ist ein Trailer online … ;-)

Ein hübsches Poster zur “Batman Begins”-Fortsetzung “The Dark Knight“, angekündigt für Sommer 2008. Ist eigentlich ein Teaser-Poster, und es gibt inzwischen die offiziellen - aber dieses hier ist einfach das coolste. Mit dabei sind wieder Christian Bale und Michael Caine, ferner Maggie Gyllenhall (”Secretary”, “Stranger than Fiction”), Jason Reitman (”Thank you for smoking”) und, als Joker, Heath Ledger (”Brokeback Mountain”). Sieht so aus, als hätten die Maskenbilder einiges zu tun gehabt. Ledger hat sich damit was vorgenommen - der Letzte, der den Joker mimte, war Jack Nicholson in Tim Burtons “Batman”; und sein Spiel war, nun - merk-würdig. Mal schau’n, was der Cowboy unserer Herzen draus macht.

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Terminator 4 mit Christian Bale?

Autor: Fin
6 Dez
0 Kommentare

Dass es einen vierten Teil der erfolgreichen Action-Serie geben wird, steht fest. Und auch, wer definitiv nicht mitwirkt: Arnold Schwarzenegger. Der rettet die Welt nämlich inzwischen jenseits der Leinwand.

Derweil tobt allerdings ein kleiner Gerüchte-Krieg in Hollywood - wer spielt mit? wer nicht? Inzwischen sind die Namen Diesel, Sevigny und Weisz gefallen - alles unter Vorbehalt, versteht sich.

Verlässlicher scheint die Info, dass McG (”Charlie’s Angels”) Regie führen wird und, dass Christian Bale (”Batman begins”) irgendwie mitmacht - das bestätigen die Filmfreunde. McG ist für seine hysterischen toll choreographierten Actionszenen bekannt. Nicht zuletzt hat er uns die “Fastlane” verschafft, den kleinen Bruder von “Miami Vice”.

Ich bin, äh, “gespannt”.

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