» Abenteuer

2. Januar 2010

Guy Ritchie und Robert Downey Jr., ein Team zum Erfolg bestimmt, vor allem, wenn sie zusammen eine Neuinterpretation eines der größten britischen Charaktere drehen.

Als Sherlock Holmes (Downey) und Watson (Jude Law) den bösartigen Lord Blackwood (Mark Strong) davon abhalten, ein menschliches Opfer für ein mysteriöses Ritual zu bringen, kriegen sie Blackwood mithilfe von Inspector Lestrade (Eddie Marsan) zwar ins Kittchen und aufs Schafott, aber danach scheint es weder Aufträge noch Fälle für das Detektivduo zu geben. Als Watson sich Selbstständig machen möchte und auch noch Heiratspläne schmiedet, scheint es fast so, als wäre eine Ära vorbei, aber Blackwood offenbart kurz vor seinem Tod, dass es weitere Leichen geben wird und bleibt seinem Wort treu… Weiterlesen »


3. April 2009

Der Weltraum - unendliche Weiten. Mit “Star Trek” findet nicht nur der elfte Film endlich ins Kino, sondern auch die Geschichte von Captain Kirk, Mr. Spock und Dr. McCoy vor der Kultserie “Raumschiff Enterprise”.

Enterprise © Flickr/Ezra F

Ob Prequels wirklich eine gute Idee sind, bleibt vor allem nach den drei Filmen der anderen großen Science Fiction Saga, mehr als fraglich. Doch das Star Trek Universum hat schon immer sehr auf die Kontinuität zwischen den einzelnen Serien und den Filmen geachtet.

Die Jugendjahre der größten Figuren des Franchise zu erzählen scheint da fast schon logisch zu sein.

Die Prequel-Serie “Enterprise” hat leider nicht den erhofften Zuspruch der Fans, liebevoll Trekker oder weniger freundlich Trekkies genannt, gebracht und auch der zehnte Kinofilm “Star Trek: Nemesis” spielte nicht das Geld ein, das man erwartete.

Der einfach nur “Star Trek” genannte elfte Film soll also an frühere Erfolge anknüpfen und die Science Fiction Legende wieder aufleben lassen.

Im Prequel zu Star Trek treffen sich Captain Kirk, Mr. Spock und Pille zum ersten Mal auf der Enterprise

Der junge Mann, der später Captain Kirk werden soll, wird von Pike, dem Kapitän des Raumschiff Enterprise überredet, sich der Sternenflotte anzuschließen. An der Akademie trifft er den Vulkanier Spock und zusammen mit Leonard McCoy schleichen sie sich an Bord der Enterprise, um einen Angriff der Romulaner zu verhindern.

Für die Verfilmung des ersten Treffens der TV- und Kinoikonen wurden die jungen Schauspieler Chris Pine, Zachary Quinto und Karl Urban gewonnen. William Shatner mag im neuen Film nicht mehr Captain James Tiberius Kirk spielen, dafür ist aber Leonard Nimoy als alte Version von Spock mit von der Partie.

Am 16. April 2009 startet das Raumschiff Enterprise zu ihrem neuen Abenteuer und dringt in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.


12. Januar 2009

“Aus Alt macht Neu” scheint in den Studios von Hollywood im Moment neben der unbändigen Flut von Sequels  erfolgreicher Blockbuster das bewerte Mittel zu sein, sich die Gunst des Publikums zu sichern. Nach jüngsten Neuverfilmungen wie “Krieg der Welten”, “I am Legend” und “Der Tag, an dem die Erde still stand” erlebt nun auch Jules Vernes “Reise zum Mittelpunkt der Erde” ihre Rückkehr auf die Kinoleinwände. Weiterlesen »


27. Dezember 2008

Es gab bisher viele Spekulationen und Diskussionen zum Thema “Jurassic Park 4″. Wie würde der neue Titel lauten, welche Schauspieler sind dabei, worum geht es eigentlich im vierten Teil des Dino-Abenteuers? Doch nun scheint der Film durch einen tragischen Todesfall endgültig auf Eis gelegt.

Die Dinos sind bald wieder da, oder etwa doch nicht? © flickr / jayceeloop

Steven Spielberg gelang 1993 ein Meisterstück mit seinem Film “Jurassic Park“. Absolut echt wirkende, computeranimierte Dinosaurier liefen über die Leinwand. Von der Umsetzung war dies sicherlich sein bester Film. Basiernd auf dem Abenteuerroman von Michael Crichton “Dino-Park” wurde der Film in den 90ern zum Kassenschlager. Ein Forschungsunternehmen züchtet Dinosaurier und stellt sie zur Schau. Eine gruslige Vorstellung, wie es die ersten Gäste am eigenen Leib zu spüren bekamen. Die Dinos brechen aus und machen alles platt, was ihnen in den Weg kommt. Weiterlesen »


3. Dezember 2008

Der sechste Film, basierend auf den Fantasy-Romanen von Erfolgsautorin Joanne K. Rowling, auf den die Fans sehsüchtig warten, kommt höchstwahrscheinlich im Frühjahr des nächsten Jahres in die Kinos. Harry erkundet zusammen mit Dumbledore die Vergangenheit des dunklen Zauberers Lord Voldemort. Für alle, die es nicht abwarten können gibt es natürlich schon einen Trailer.

Harry Potter und Freunde © flickr / ND or not ND

Nach Harrys Rückkehr an die Hogwarts-Schule erhält er Privatunterricht bei seinem Direktor Albus Dumbledore. Gemeinsam versuchen sie in Lord Voldemorts Vergangenheit einzutauchen. Als besonders wichtig erweisen soll sich der neue Zaubertränke-Lehrer Horace Slughorn. Unter Letzterem entwickelt sich Harry merkwürdigerweise zu einem Zaubertrank-Genie, was auch an dem Buch eines gewissen “Halbblutprinzes” liegen könnte, welches Harry in die Hände fällt.

Weiterlesen »


22. August 2008

Harry Potter flickr ©Thiru Murugan

Erst vor ein paar Tagen haben wir den geneigten Lesern von Cinematalk den neue Potter-Film etwas näher vorgestellt. Der sechste Teil des Zauberlehrlings sollte eigentlich im November in den deutschen Kinos zu sehen sein. Jetzt haben sich die Verantwortlichen aber beschlossen den Kinostart von „Harry Potter und der Halbblutprinz“ auf den 17. Juli 2009 zu verlegen.

Die Ursachen für die Verschiebung liegen in erster Linie im finanziellen Bereich. Man verspricht sich vom späteren Kinostart einen größeren Zuschauerzuspruch durch Familien und kann andererseits die Produktion noch ein wenig aufwerten, da der Streik der Drehbuchautoren für erhebliche Zeitverschiebungen verantwortlich war.
Die Verfilmung des letzten Harry Potters von J.K. Rowling soll in zwei Teilen vonstatten gehen, die dann jeweils 2010 und 2011 in den Kinos zu sehen sein werden. Der Zweiteiler soll im Deutschen den Titel “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes” tragen.

Die Fans von Harry Potter müssen sich also noch ein wenig gedulden, bis sie den neuesten Teil zu Gesicht bekommen. Generell beflügelt es die Phantasie weit mehr, wenn man sich den Roman in schriftlicher Form zu Gemüte führt. Auf dem Gebiet der Belletristik hat der Leser noch immer die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von der Welt des Zauberschülers zu schaffen.


12. August 2008

Man kann ihn lieben oder hassen - schwierig ist es, etwas objektives über einen Harry-Potter-Film zu schreiben. Schließlich hat die Serie um den “Voldemort!” schreienden Zauberlehrling die Menschheit fein säuberlich in “Fans” und “Verächter” aufgeteilt.

Beim sechsten Teil der Harry Potter Reihe hat, wie schon beim “Orden des Phönix”, Regisseur David Yates das Szepter geschwungen.

Die Hauptdarsteller sind Potter-Fans bekannt: Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson spielen Harry Potter, Ron Weasley und Hermione Granger. Der alte Magier Dumbledore wird erneut von Michael Gambon dargestellt.

Im “Harry Potter und der Halbblutprinz” geht es mal wieder darum, den bösen Zauberer Voldemort zu bekämpfen. Die Zuschauer werden auf den Abschluss der Serie eingestimmt, bevor es dann 2010 (2011) mit dem 2-teiligen 7. Band der Serie und dem zugehörigen Film nochmal richtig zur Sache geht.

Mir persönlich gefallen Harry Potter Filme nicht besonders - hat man einen gesehen, kennt man sie alle. Das altkluge Geschwafel der schon lange nicht mehr kindlichen Protagonisten nervt, die Handlungsstränge sind immer die gleichen - einzig Quidditch, eine Mischung aus Football und Polo auf Hexenbesen, finde ich witzig. Trotzdem - für Fans sind die Filme natürlich sehenswert, für die habe ich auch den Trailer angehängt.

Übrigens sind die neueren Harry Potter Filme nichts mehr für kleine Kinder - zur Zeit wird gerade über eine Altersfreigabe ab 12 oder ab 16 nachgedacht.

Erscheinungsdatum: 20. November 2008


7. August 2008

Die Mumie - das Grabmal des Drachenkaisers

Dieser Film wurde von mir ja schon mal angeteasert. Live und in Farbe wird er allerdings die Erwartungen nicht erfüllen. Durchgehend schlechte Kritiken, nur noch Bruchstücke des Original-Casts und ansonsten sowieso bestenfalls ein Aufguss der Teile 1 und 2. Leute, die auf gute Special Effects stehen, gehen trotzdem rein und nehmen ordentlich Popcorn mit. Außerdem ist Brandon Fraser immer noch kein richtiger Abenteuerheld.

Küss mich bitte

Der Originaltitel Un petit baiser ist wie immer treffender - im Film geht es um einen harmlosen Abschiedskuss, der verweigert wird. Daraus entspannt sich eine gute Komödie, die den nötigen Tiefgang mit der nötigen Leichtigkeit paart und so für abendfüllende Liebes-Unterhaltung sorgt. Wer mal wieder so richtig im Gefühls-Frankreich schwelgen möchte, dem sei dieser Film wärmstens ans Herz gelegt!

Factory Girl

Ein amerikanisches Bio-Pic über Edie Sedgewick, die Muse von Andy Warhol. Sie war in den 60ern eine sehr angesagte Frau und sorgte mit angeblichen Affären mit Jim Morrisson und Bob Dylan für Bewegung in der New Yorker Künstlerszene. Der Film wird ihr jedoch weder ihr, noch New Yorks Künstlern gerecht. Ein etwas mutigeres Skript mit weniger Klischees hätte hier gut getan.


17. Juni 2008

The mummy is really back! Nach den großen Erfolgen „Die Mumie“ und „Die Mumie kehrt zurück“ geht das Abenteuer weiter. Im August kehrt die Mumie auf die deutschen Kinoleinwände zurück. Und der Trailer lässt fulminante Actionsequenzen und lässigen Wortwitz versprechen.

„Das Grabmal des Drachenkaisers“ führt die Archäologenfamilie O’Connell in das alte China. Der zweite Weltkrieg scheint überwunden zu sein, da kündigt sich eine neue Schreckensherrschaft an. Denn Alex (Luke Ford), Sohn von Rick (Brendan Fraser) und Evelyn (Maria Bello), entdeckt bei seinen Ausgrabungen das Grab des Drachenkaisers. Eine Zauberin belegte den einstigen chinesischen Herrscher und seine Armee mit einem Fluch. Und nun soll der Drachenkaiser (Jet Li) und seine Armee nach 2.000 Jahren wieder aus dem Reich der Toten geholt werden, um erneut über China zu herrschen. Die Jagd auf die Mumie beginnt.

Weiterlesen »


23. Mai 2008

Viel ist im Voraus geschrieben worden über das neue Abenteuer des Mannes mit dem Hut - und groß scheint die Enttäuschung im Nachhinein. Aber ganz so schlecht, wie es die Feuilletons glauben machen wollen, ist “Indiana Jones 4” auch wieder nicht.

Angesichts der gewaltigen medialen Resonanz, die dem Film zuteil wurde, scheint es gerechtfertigt, ihn in einer anderen Kategorie anzusiedeln als die Sequels des vergangenen Jahres - “Die Hard 4.0″, “Rocky V” und “John Rambo”: Die waren zwar insgesamt ganz erfolgreich, zogen aber weit weniger Aufmerksamkeit auf sich als das neueste Abenteuer des peitscheschwingenden Archäologen.

Warum? Ganz einfach: Dr. Henry Jones jr. alias Indiana ist mit seinem ersten Leinwandauftritt - “Jäger des verlorenenen Schatzes“, 1981 - unmittelbar zum Zentrum eines popkulturellen Mikrokosmos geworden. Um die - im Übrigen von George Lucas und Steven Spielberg auf einem gemeinsamen Hawaiurlaub ersonnene - Figur des tollpatschigen Abenteurers entstand ein ganzes Universum aus Filmen (neben den drei Harrison-Ford-Streifen auch die erfolgreiche “Young Indiana Jones”-Serie mit River Phoenix), Computerspielen, Comics und Romanen, deren Beliebtheit auch knapp dreißig Jahre nach Entstehung der Figur nicht abzureißen scheint.

Kein Wunder also, dass das mediale Interesse am Popkultur-Phänomen Indiana Jones höher ist als an dem verkrachten Vietnam-Veteranen mit der gruseligen Frisur. Kein Wunder ebenfalls, dass die Herren Lucas und Spielberg es nochmal wissen wollten und, 19 Jahre nach Indies letztem Leinwandauftritt, mit “Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” versuchen, die Deutungshoheit über ihre cocktailgeborene Jugendfantasie wiederzugewinnen.

“George Lucas, hör auf uns wehzutun!”, soll ein Kritiker gestöhnt haben, als er die Vorführung in Cannes in der vergangenen Woche verfrüht verließ. Tatsächlich leistet sich der Film ein paar unverzeihliche Fehler - etwa Indies vermeintlichen Sohn, der als Identifikationsfigur “für die ganze Familie” (arrrgghh!) eingebaut wurde und sich mal eben als fleischgewordene Tarzan-Imitation lianenweise durch den Dschungel zu schwingen versteht - da wünscht man sich den diabolischen Khali-Hohepriester aus dem “Tempel des Todes”, auf dass er mit dieser familientauglichen Unterhaltung ein für allemal Schluss mache. Herr Spielberg wird auf seine alten Tage immer lauer. Auch nicht überzeugender ist der Dialogwitz - es gibt keinen. Oder, praktisch keinen: Keren Ann als Marian sorgt immerhin für einen komödiantischen Lichtblick; aber ihre Szenen sind viel zu kurz.

Das waren die Kritikpunkte. Als eingefleischter Indiana-Jones-Fan kann ich mich aber nicht überwinden, den Film jetzt einfach für schlecht zu erklären. Schlecht ist er nämlich nicht; er ist nur ein bisschen … unbeholfen. Das Computerspiel wird besser!

Und, so grausam und blasphemisch das klingen mag: Es hätte womöglich gutgetan, wenn Spielberg und Lucas sich zurückgehalten hätten; denn nicht alles, was sie anfassen, wird (Kassen-)gold.


Seite 1 von 212»