Kino, neue Filme & Schauspieler

Surrogates – Bruce Willis doppelt, mal ohne, mal mit Haar

Autor: 0 Kommentare

Na endlich, unser Lieblingsactionstar aller Zeiten ist wieder auf der Leinwand, um in einer futuristischen Welt für Recht und Ordnung zu sorgen.

In einer nicht allzu fernen Zukunft leben fast 90% aller Menschen isoliert zu hause, ihr Leben wird von so genannten Surrogates geführt, die mittels neuster Technologie mit ihnen verbunden sind. Als diverse Surrogates zusammen mit ihren Originalen ermordet werden, wird Tom Greer (Bruce Willis) auf den Plan gerufen, um heraus zu finden, ob die Gegner der Surrogates, die ausführende Firma selbst oder doch jemand anderes dahinter steckt.  
Die Prämisse ist interessant und wirft einige geradezu philosophische Fragen auf, die im Film selbst leider nicht oft genug ausgearbeitet werden. Mit Spezial Effekten die teils überzeugen, teils merkwürdig altmodisch erscheinen wird die Zukunftsvision zwar actiongeladen und sehenswert präsentiert, verweilt jedoch viel zu selten in den Momenten, die wirklich nahe gehen.
So sind die besten Momente oftmals die Ruhigen, in denen nichts explodiert, sondern in denen Greer mit seiner Frau interagiert, oder die Originale zu den Surrogates dargestellt werden. Gerade dann werden nämlich die wirklich relevanten Themen einer Welt gezeigt, in der niemand derjenige ist, der er vorgibt zu sein. Genau solche Momente muss man aber suchen und viele der spitzen und sehr cleveren Kommentare gehen beinahe in den Dialogen unter.
Auch wenn die Comicadaption letzten Endes nicht ganz an Science Fiction Hits wie “Minority Report” oder “I, Robot” heran, ist sie bei weitem besser durchdacht als der Ballerfilm “Gamer” und kann daher ohne schlechtes Gewissen ab dem 21.1.2010 im Kino bewundert werden.

Regie:Jonathan Mostow

Drehbuch: John Brancato, Michael Ferris, Robert Venditti

Schauspieler:Bruce Willis, Radha Mitchell, Rosamund Pike

Musik:Richard MarvinSimilar Posts:

Kategorie: Kinoprogramm, Sneak Preview

verwandte Beiträge

verwandte Beiträge