Die Welt wartet gespannt auf die Rückkehr des Mannes aus Stahl, sein letzter Besuch war ja etwas mittelmäßig, die Erwartungen liegen daher auf Zach Snyder, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

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Wir alle kennen die Story, Clark Kent wurde auf dem Planeten Krypton geboren und als dieser zerstört wurde, platzierten seine Eltern ihn in eine Art Raumschiff-Wiege und transportierten ihn zur Erde, wo er von dem beschaulichen Paar Martha und Jonathan Kent adoptiert wurde, yadda yadda, der Junge merkt schnell, dass er anders ist als die anderen Menschen.

Superman fliegt erst 2013 auf die Leinwand

Noch bis zum 14. Juni 2013 müssen wir auf das Fantasy Comic Spektakel warten, bis dahin wird das Internet alles aufsaugen, was es kriegen kann, von angeblich überragenden News zum neuen Outfit (eine Art Kettenhemd Superman-Anzug) und die kleinsten Teaser.

Dem ersten Trailer zufolge geht Snyder zusammen mit Drehbuchautor David S. Goyer (Autor der neuen Batman Trilogie) in die Nolan Richtung und zwar die ernsthafte Neuinterpretation eines Klassikers, der zuvor immer eher komisch/überzogen dargestellt wurde.

Man of Steel geht es ernst an

Das kann man nur befürworten, denn das, was in den Comics eigentlich interessant am Charakter des Superman ist, sind vor allem die ernsten, psychischen Probleme, die der Mann aus Stahl zu bewältigen hat, die Entfremdung zu den Menschen, die Perfektion, die ihn zum Außenseiter und Freak macht.
Wird darauf Rücksicht genommen und kann der entsprechende Bösewicht (der unglaublich begabte Michael Shannon als General Zod) auch überzeugen, könnten wir es hier tatsächlich mit einem Neubeginn der Saga zu tun haben, die eventuell sogar weiter ausufern könnte als gedacht, denn wenn auch nur gerüchteweise wurde auf der Comic Con bereits angedeutet, dass in Konkurrenz zu den Marvel Avengers eventuell die Justice League zusammen getrommelt werden soll.

Ein wenig Angst kann man ob der Besetzung haben, denn auch wenn Henry Cavill genau so aussieht, wie man sich den Comichelden vorstellt (inklusive prominentem Kinn), der Brite liefert hoffentlich einen astreinen amerikanischen Akzent ab.

Mit Amy Adams als Louis Lane werden zwar einige enttäuscht werden, ist man sie doch eher als schwarzhaariges Supermodel gewohnt, aber die Dame kann schauspielern und das wird dieses Reboot sehr wohl erfordern.

Regie: Zach Snyder
Drehbuch: David S. Goyer
Darsteller: Henry Cavill, Amy Adams, Michael Shannon, Kevin Costner, Diane Lane, Laurence Fishburne
Musik: Hans Zimmer