Zuschauer-Liebling Will Smith kommt mit einem mysteriösen Drama im Januar in die Kinos.

Im neuen Drama von Gabriele Muccino, dem Regisseur von “Das Streben nach Glück”, spielt Will Smith den Finanzbeamten Ben, der nach eigener Aussage etwas schreckliches angerichtet hat und deswegen nun aus dem Leben scheiden will. Zuvor sieht er noch eine Chance, um Begangenes wieder richten zu können und versucht, einem strengen Plan folgend, das Leben von sieben völlig fremden Menschen positiv zu beeinflussen.

Sein Plan scheint aufzugehen, nur kommt ihm die Liebe dazwischen: Ben trifft die herzkranke Emily (Rosario Dawson) und auf einmal scheint die Idee, Selbstmord zu begehen, nicht mehr so verlockend.

Will Smith ist immer dann am Besten, wenn man das Gefühl hat, dass sehr viel Persönliches in seiner Rolle verankert ist. Der Zuschauer nimmt ihm dann eine gewisse Wahrhaftigkeit in seinem Spiel ab und der ganze Film wird glaubhafter. Daher sind seine Versuche im Action-Genre Fuß zu fassen erstaunlich belanglos (wenn auch nicht weniger erfolgreich) und sie verschwinden nach einem Anfangs-Hype schnell in der Versenkung, wie zum Beispiel “Wild Wild West” beweist. Er hat nicht unerhebliches humoristisches Talent und – was noch viel wichtiger ist – er wirkt grundsympathisch. Damit kann er sogar in dämlichen Komödien wie “Hitch – Der Date-Doktor” noch punkten, aber diese Eigenschaft wird vollends ausgeschöpft, wenn er ins dramatische Fach wechselt.

Aus diesem Grund konnte der Kurzauftritt des Schauspielers in “Jersey Girl” dem gesamten Film eine ungeahnte Tiefe geben und man kann hoffen, dass auch sein neuer Film “Sieben Leben” dadurch interessant, spannend und anrührend wird.

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