Mit dem deutschen Titel „Selbst ist die Braut“ für den neuen US-Film „The Proposal“ mit Sandra Bullock in der Hauptrolle haben die Verantwortlichen mal wieder bewiesen, wie kreativ  in Deutschland mit Filmtiteln umgegangen wird.

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Die Romantik-Komödie läuft in den USA bereits seit dem 12. Juni, und zwar sehr erfolgreich. Letztes Wochenende schaffte es der Film, der von den Zuschauern gelobt und von den Kritikern belächelt wird, an die Spitze der US-Filmcharts. In Deutschland läuft „Selbst ist die Braut“ am 30. Juli an.

Sandra Bullock spielt eine unausstehliche, kanadische Chefin, die – als ihr Visum für die USA ausläuft – ausgerechnet ihren von ihr am meisten gepiesackten Assistenten dazu zwingt, sie zu heiraten, damit sie nicht nach Kanada ausgewiesen wird.

Natürlich können sich die Beiden nicht ausstehen, allerdings ändert sich dies – O Wunder –  im Laufe des Films, wie es das Genre RomCom (romantic comedy) eben vorgibt. Bei einem gemeinsamen Trip nach Alaska kommen sich die Zwei zwangsläufig näher.

Im Gegensatz zu anderen Filmen dieser Gattung besticht „Selbst ist die Braut“ aber mit intelligenten und überaus witzigen Dialogen und Szenen und v.a. den beiden Hauptdarstellern Sandra Bullock und Ryan Reynolds, die sich ideal ergänzen und die allmähliche Annäherung ihrer Figuren auf subtile und glaubhafte Weise darstellen. So kommt nach “The Womanizer” nun ein tatsächlich witziger Film in die Kinos, wennauch mit einem etwas anderen Humor als bei Sacha Baron Cohens neuem Film “Brüno”.

Interessanterweise ist Ryan Reynolds, der nicht mit Burt Reynolds verwandt ist, Kanadier, während Sandra Bullock US-Amerikanerin ist.