Filme, wie „I love you Philip Morris“, die auf einer wahren Geschichte basieren, kommen dem Publikum oft schräger vor als die erfundenen.

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Der Film „Ich liebe dich Philip Morris“, der am 18. März 2010 in die deutschen Kinos kommt, verlangte besonders vom US-amerikanischen Publikum sehr viel Toleranz, wie die britische Sunday Times berichtete. Jim Carrey (jüngst zu sehen gewesen in Disneys “Eine Weihnachtsgeschichte”) spielt in der Komödie Steven Russell, einen vermeintlich durchschnittlichen texanischen Familienvater. Nach dessen Outing lebt er seine Homosexualität freizügig aus, was im Film doch sehr deutlich zur Geltung kommt. Der Kinostreifen musste für die Zulassung in den USA überarbeitet werden, nachdem sich niemand fand, der ihn in die Kinos bringen wollte.

Verliebt in Philip Morris

Philip Morris wird von Ewan McGregor gespielt, ein blonder Schönling mit blauen Augen. Russel begegnet ihm das erste Mal, nachdem er aufgrund von Betrügereien inhaftiert wird – und verliebt sich unsterblich in ihn. Morris wird aus dem Gefängnis entlassen, was Russel nur sehr schwer ertragen kann, woraufhin er viermal ausbricht.

Jim Carry: schwul und komisch

Die Rolle des Steven Russell ist wie für Jim Carry geschaffen. Die überspitzte Darstellung eines Homosexuellen gelingt ihm so gut, dass er den verbissenen (homophoben) Kritikern den Wind aus den Segeln nimmt. Regie führten Glenn Ficarra und John Requa, von denen ebenfalls das Drehbuch stammt, welches nach einer Vorlage von Steve McVicker entstand.

Regie: Glenn Ficarra, John Requa

Drehbuch: Glenn Ficarra, John Requa

Darsteller: Jim Carry, Ewan McGregor