Wie gerne würden wir glauben, dass die Zeit der schlechten Cage-Filme vorbei ist, aber alleine der Plot seines neuen Films lässt uns daran zweifeln. Zumindest Ron Perlman spielt mit, damit kann man sich fast schon ins Kino wagen.

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Die beiden Ritter Behmen (Nicolas Cage) und Felson (Ron Perlman) kehren ermattet aus den Kreuzzügen zurück, nur um zu erfahren, dass ihre Heimat von der schwarzen Pest heim gesucht wird. Schuld an allem soll ein Mädchen (Claire Foy) sein, das unbedingt zu einem entlegenen Mönchskloster gebracht werden soll, damit ihr Fluch gelöst werden kann.
Der Film hat einen merkwürdigen B-Movie Charakter, was nicht zuletzt an den etwas stereotypischen Horrorfilmzitaten liegt, vor allem aber durch sehr viel Gore unterstreicht wird. Das ist an sich nichts Schlechtes, aber wer hierbei mehr als ein leicht überdrehtes Horrorfest erwartet, der wird bitterlich enttäuscht, „Der Name der Rose“ ist nicht zu erwarten.
Cage spielt seine Rolle solide, während Perlman durchweg für seine Darstellung gelobt wurde. Allgemein wurde das Zusammenspiel der beiden Schauspieler hervor gehoben, vielleicht sollte Nicolas Cage öfter gemeinsame Sache mit Perlman machen, der immerhin in den letzten Jahren auch ein paar bessere Filme gedreht hat und nicht mit merkwürdigen Action-Flops eingebrochen ist.

Wer es dunkel, blutig, hässlich und schmutzig mag, dabei nicht auf coole Sprüche und ein paar Schrecken verzichten will, der ist mit „Season of the Witch“ bestens bedient. Damit dürfte dieser Streifen auch zu den ertragbaren Filmen in der derzeitigen Cage-Filmographie gehören.

Ab dem 24.3.2011 im Kino.

Regie: Dominic Sena
Drehbuch: Bragi F. Schut
Darsteller: Nicolas Cage, Ron Perlman
Musik: Attli Örvarsson