Damals war es wohl eines der brutalsten Computerspiele seiner Zeit, heutzutage ist es Kult. Ob die Verfilmung des Adventures geklappt hat, oder ob Computerspiele doch nicht genug für einen Film hergeben?

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Dastan (Jake Gyllenhaal) ist ein gewöhnlicher Junge in Persien im sechsten Jahrhundert. Als der König ihn zu seinem Nachfolger bestimmt, um seine Söhne davon ab zu halten, sich über den Thron um zu bringen, verändert sich sein Leben schlagartig.
Schon früh muss er erkennen, dass die Annehmlichkeiten des königlichen Lebens auch viele Gefahren mit sich bringen, denn der Edelmann Nizam schürt eine Verschwörung gegen den König und will mit dem Dolch “Sand der Zeit” und dessen Kräften, in die Vergangenheit zu reisen, das Volk und seinen König vernichten.
Disney wird immer actionreicher, “Prince of Persia” ist neben der “Piraten der Karibik”-Reihe die einzige Disney Produktion, die in den Staaten erst ab 13 Jahren frei gegeben wurde, sicherlich zu Recht, denn wenn man nach dem Computerspiel geht, wird es nicht an Schwertern, blutigen Szenen und gruseligen Momenten mangeln.
Ganz nach Disney wird es natürlich ein Fantasy-spektakel mit hervorragenden Spezialeffekten, ob die Story und die Dialoge dasselbe hergeben, ist allerdings etwas fraglich, da alleine der Trailer sein Augenmerk derart stur auf die Liebesgeschichte zwischen Dastan und Prinzessin Tamina (Gemma Arterton) legt, dass man sich fragt, ob das wirklich die einzig erwähnenswerte Storyline in dem Film ist.
Trotzdem, fürs Kino ein Muss, denn auf DVD ist es sicher nur halb so spaßig.
Ab dem 20.5.2010 im Kino.

Regie: Mike Newell
Drehbuch: Jordan Mechner, Boaz Yakin, Doug Miro, Carlo Bernard
Darsteller: Jake Gyllenhaal, Gemma Arterton, Ben Kingsley, Alfred Molina
Musik: Harry Gregson-Williams