In ihrer Bromance-Trilogie ist der neuste Spaß eine Hommage an E.T. und zieht so viele Film-Referenzen heran, dass dieser Ausflug ins Science Fiction Genre wohl nur von den größten Nerds so richtig genossen werden kann.

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Graeme (Pegg) und Clive (Frost) sind zwei Nerds, die extra zur Comic Con in die USA gereist sind, um sich damit ihren Kindheitstraum zu erfüllen. Als sie einen Abstecher zur berühmt berüchtigten Area 51 machen, stoßen sie tatsächlich auf ein Alien (Seth Rogen) und halsen sich damit natürlich eine Menge Ärger auf.

Auch wenn “Paul” im Vergleich zu anderen Komödien immer noch weit vorne liegt, kommt der dritte Teil der brüderlichen Romanze leider nicht mit den Vorgängern mit, da er sich weniger auf den Humor verlässt, als auf die riesige Anzahl der großartigen Comedy-Schauspieler, die ihre Cameos feiern, sowie einer LKW-Ladung an Film-Referenzen. So werden Nerds und Filmfreaks ihre große Freude daran haben, alle Hinweise auf zu schnappen und zu erkennen, irgendwo auf dem Weg fehlen aber originelle Gags und knackige Dialoge, um auch den normalen Kinogänger zu überzeugen, wie es bei “Shaun of the Dead” definitiv der Fall war.

Vielleicht waren es die gesteigerten Möglichkeiten, das größere Budget und die Anzahl der hochkarätigen Schauspieler (Jason Bateman ist nun einmal eine Institution), die ein wenig den Fokus auf Innovation und Humor abgelenkt haben, aber “Paul” lässt teilweise wirklich eher den Verdacht zu, dass die Macher mehr Spaß am Dreh hatten, als der Zuschauer im Kinosessel. Genrefans werden dennoch kichernd und gespannt in den Kinositzen versinken.

Ab dem 14.4.2011 im Kino.

Regie: Greg Mottola
Drehbuch: Simon Pegg, Nick Frost
Darsteller: Simon Pegg, Nick Frost, Seth Rogen, Jason Bateman
Musik: David Arnold