John Travolta und Robin Williams zusammen auf der Leinwand in einer Komödie über alternde Männer – das kann doch nur gut werden, oder?

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Charlie (John Travolta) und Dan (Robin Williams) sind seit der Kindheit eng befreundet. Als eines Tages eine überstürzte Affäre von Dan anruft, ist er im siebten Himmel, da er sich seit Jahren ausmalt, wie es gelaufen wäre, wären sie zusammen geblieben. Aber Vicki (John Travoltas Frau Kelly Preston) hat andere Dinge zu besprechen: sie muss ins Kittchen und Dan soll auf ihre beiden Kinder aufpassen, die laut Vicki keinen anderen als Vater haben, als Dan. Selbstverständlich bekommt er Unterstützung von Charlie, naja, soweit man das Unterstützung nennen kann.
Man könnte meinen, dass Robin Williams als einer der ganz großen Comedians Amerikas gar keinen schlechten Film machen kann, aber die Kritiker sind da anderer Meinung. Der Humor verlässt sich eher auf Slapstick und vorhersehbare Klowitze, anstatt mit cleveren Dialogen zu punkten und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, man würde eine Teeniekomödie mit zu alter Besetzung sehen.
Das Thema ist nicht gerade frisch, so dass einem im Vergleich viel zu viele bessere Filme einfallen (“Big Daddy”, “Drei Männer und ein Baby”, “The Hangover”), die von Männern handeln, die plötzlich mit Kindern zu tun haben, was “Old Dogs” nicht gerade hilft.
Vielleicht liegt es daran, dass John Travolta ein Familienprojekt aus dem Film gemacht hat, Ehefrau Kelly Preston und Tochter Ella Bleu als eines der beiden Kinder sind vielleicht einer der Gründe, warum es sich eher wie ein langweiliger Familienausflug anfühlt. Nicht einmal Schauspieler wie Seth Green oder Amy Sedaris können den Film retten, schade für das verschwendete Talent. Ab dem 14.1.2009 kann man sich den Film ansehen oder auch nicht.

Regie: Walt Becker
Drehbuch:  David Diamond, David Weissman
Schauspieler: Robin Williams, John Travolta, Matt Dillon, Kelly Preston