Es gibt kein Ende, die neue Comedy-Riege rund um Seth Rogen, Judd Apatow und Paul Rudd bleibt omnipresent im Kino.

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Der neue Film mit Seth Rogen handelt von Mall-Cop Ronnie Barnhardt, der einem Exhibitionisten auf der Spur ist und nebenbei noch seine große Liebe Brandi (Anna Faris) beeindrucken will. 

Es weisen so einige Dinge auf “Paul Blart”, das gesamte Ambiente, ja sogar die weiblichen Hauptrollen sehen sich unheimlich ähnlich, allerdings stellt sich schnell heraus, dass sich damit auch die Gemeinsamkeiten erschöpft haben.
Ronnie ist ein unfreundlicher, egozentrischer Idiot, der selbst mit gutem Willen nicht sympathisch rüber kommen kann. Man stelle sich Stromberg als Kaufhauswächter vor, tada – Ronnie Barnhardt. Auch mutiert er im Laufe des Films nicht von einem Underdog zu einem Helden, wie es bei “Paul Blart” der Fall war, aber genau das ist auch die Stärke des Films. Alleine die Banalität des Falles und die Einmischung eines scheinbar ebenso hoffnungslosen Detektiven (Ray Liotta!) sorgen für genügend Lacher.
Seth Rogen, den man sonst immer nur als knuddeligen Kumpeltypen kennen gelernt hat, kann hier als Borderline-Verlierer brillieren und Anna Faris ist in ihren Blondinen-Rollen sowieso immer fantastisch.
Die Erwachsenen-Version des Familien orientierten “Paul Blart” ist unterhaltsam und aberwitzig, weist aber auch seine Längen auf, in denen manchmal vielleicht etwas unbeholfen versucht wird, Ronnie dem Zuschauer sympathischer zu gestalten.
Geht man aber davon aus, dass der Film von Jody Hill gedreht und geschrieben wurde und damit erst der zweite Versuch des Frischlings ist, kann man wohlwollend ein Auge zudrücken, zumal der Film größtenteils ohne den tränentreibenden Kitsch der meisten US-Komödien auskommt.