Heute gilt zwei Filmen ein besonderes Augenmerk, die aus der Riege der Neustarts im Kino herausstechen: Animals in Love und 39,90.

Animals in Love

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Animals in Love oder auch das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Tiere in der Paarungszeit ist ein faszinierender Dokumentarfilm, in dem hemmungslos gebalzt, geschnäbelt, geträllert und geturtelt wird. Dabei sind Tiere wahre Paarungsstrategen, die in ihrer eigenwilligen Art und Weise balzen, erobern und lieben. Laurent Charbonnier bringt genau diese eigenwilligen Liebesspiele zahlreicher Säugetiere, Amphibien, Insekten und Vögel in einer sehr unterhaltenden Dokumentation auf Zelluloid. Dabei sind die Tiere in ihrer Suche nach einem Sexualpartner nicht nur sehr einfallsreich, sondern manchmal auch recht ungestüm. Animals in Love ist eine komische und ironische Dokumentation des tierischen Liebeslebens. Und der Mensch kann sich hierbei noch so einiges abschauen.

39,90

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Die bitterböse Satire des Regisseurs Jan Kounen gibt tiefe Einblicke in eine Welt, die verlogener und irrealer nicht sein kann. Das ist die Werbewelt, in der alles käuflich ist. Und Octave Parango gehört dieser Welt an. Er arbeitet für eine der weltgrößten Werbeagenturen und ist einer der kreativsten und genialsten Texter der Werbebranche. Octave Parango scheint alles zu haben: Talent, Geld, Frauen. Arrogant und egoistisch, führt er ein exzessives Leben aus Kokain, Alkohol und Frauen. Doch als er seiner großen Liebe Sophie begegnet, und wieder verliert, beginnt er an seinem oberflächlichen Leben und der scheinheiligen Werbewelt zu zweifeln. Und daher will er sich aus der zynischen Werbewelt auf seine eigene Art und Weise befreien. Die schwarze Komödie, die auf dem gleichnamigen Beststeller von Frédéric Beigbeder basiert, ist ebenso wenig subtil wie die Werbung selbst. Die Heuchelei und der Zynismus der Werbewelt sind zwar überspitzt dargestellt, sind jedoch die Realität.