Diese Woche steht, was das Kino angeht, ganz im Zeichen der Komödie; aber ausnahmsweise sind es mal nicht billige Klamotten à la “Scary Movie”, sondern zwei ganz verschiedene, aber alle gleichwohl empfehlenswerte Streifen.

Simon Pegg, dem Cineasten bestens bekannt seit seinem Geniestreich “Shaun of the Dead” – den er freilich im vergangenen Jahr mit “Hot Fuzz” nicht übertreffen konnte -, beschert Liebhabern britischen Humors die Komödie “Run, Fatboy, Run!”. Worum geht’s? Der etwas dickliche Simon beschließt, seiner Verflossenen, die inzwischen mit einem Marathonläufer liiert ist, zu beweisen, was in ihm steckt – und fängt selbst an zu laufen. Die Katastrophen sind vorprogrammiert…. Splatterfan Pegg ist inzwischen eine feste Größe auf der Landkarte des britischen Humors; hierzulande war bislang nur “Shaun…” der große Erfolg vergönnt – aber eine kleine Schar wackerer Filmgänger hält Mr. Pegg bis zum nächsten ganz großen Wurf die Treue …

Michel Gondry, der zuletzt Charlotte Gainsbourg ganz wunderbar in Szene setzte, bringt “Abgedreht” alias “Be kind, rewind”. Sie dürfen sich selbst aussuchen, welcher Titel Ihnen besser gefällt. Der Streifen handelt von zwei Videothekaren, deren Einer sich irgendwie verstrahlen lässt und anschließend mittels seines Körpers (jaja, Physik ist nicht meine Stärke – Gondrys aber auch nicht) aus Versehen alle Tapes in der Videothek löscht. Was tun? Um dem Zorn ihres Vorgesetzten zu entgehen, beschließen die beiden Videothekare (Jack Black, Mos Def), alle Filmklassiker kurzerhand nachzudrehen. Ihre Billigversionen erfreuen sich bald größter Beliebtheit …

Eine fabelhafte Woche für alle, die gerne zum Lachen ins Kino gehen. Wer lieber weint, der warte bis zum 22. Mai – dann kommt der neue Indiana Jones: Und der wird es schwer haben, die Erwartungen der Fans zu erfüllen …