Hollywood muss sich Sorgen machen, denn besonders Low Budget Produktionen haben in den letzten Jahren den Markt der guten Horrorfilme angeführt. Während die teuren Produktionen nicht mehr als Unterhaltung bieten, regen die Indiefilme zum Nachdenken an.

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Seit geraumer Zeit sorgt eine außerirdische Rasse zwischen der amerikanisch-mexikanischen Grenze für Aufruhr, damit die Biester nicht zu aufdringlich werden, hat die US-Armee eine gigantische Mauer zwischen den USA und Mexiko gebaut.
Fotograf Andrew hat von seinem Chef den Auftrag bekommen, dessen Tochter in Mexiko auf zu spüren, um sie sicher nach Hause auf amerikanischen Boden zu holen. Als sie die letzte sichere Fähre verpassen, müssen er und Samantha den beschwerlichen Weg zu Fuß gehen, genau durch das von Aliens kontaminierte Gebiet…
Die britische Produktion kostete gerade einmal 500000 Pfund, was heutzutage unter Low-Budget fällt. Das kommt aber besonders bei den Spezialeffekten kaum zum Vorschein, so dass die Monster größtenteils sehr überzeugend dargestellt werden, auch wenn das meistens nachts und etwas unscharf passiert.
Besonders ist vor allem die Herangehensweise der Filmmacher. Anstelle der Action wird die Hintergrundsgeschichte der Protagonisten in den Vordergrund genommen, sowohl Andrew als auch Samantha sind weit entfernt von den plakativen Horrorfilm Charakteren, sondern ziehen mit ihrer Geschichte in den Bann.
Zudem handelt es sich bei “Monsters” um einen der mittlerweile wenigen Filme des Genres, die eine politische Meinung haben und zu der Problematik zwischen USA und Mexiko Stellung ziehen. Damit erinnert der Film ein wenig an “District 9”, allerdings ohne den Humor, was nicht minder spannend ist.

Ab dem 9.12.2010 im Kino.

Regie: Gareth Edwards
Drehbuch: Gareth Edwards
Darsteller: Whitney Able, Scoot McNairy
Musik: Jon Hopkins