Bevor sich jetzt alle beschweren, die es Leid sind mit Vampirfilmen vollgemüllt zu werden, dieser Vampirstreifen könnte gerade für euch die richtige Wahl sein.

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Nachdem die Freunde Darren und Steve einer außergewöhnlichen Freakshow beigewohnt haben, identifiziert Steve einen der Artisten (John C. Reilly) als Vampir und begibt sich alsbald zu ihm, um sich seinen größten Wunsch erfüllen zu lassen – er will selbst zum Vampir gemacht werden. Als Larten ihm diesen Wunsch verweigert schwört er Rache, aber das ist nicht Lartens einziges Problem, denn Darren klaut aus einer Laune heraus seine überaus giftige Spinne Madame Octa und gerät so unfreiwillig in die mysteriöse Welt der ganz besonderen Zirkusleute.
Während Filme wie “Twilight” oder Serien a la “The Vampire Diaries” ausschließlich an Teenager mit Hang zum Kitsch gerichtet sind, ist “Mitternachtszirkus” (Originaltitel “Cirque du Freak”) eine Fantasykomödie für die nicht mehr ganz so Kleinen, die ihre wahre Freude an dem bunten Fantasyspaß haben dürften, denn im Laufe des Films werden etliche Vampirklischees durch den Kakao gezogen, was nicht zuletzt an der fantastischen Leistung von John C. Reilly liegt, der Comedy sozusagen im Blut hat. Die Spezial Effekte sind überzeugend, aber nicht das Hauptaugenmerk des Filmes und das ist auch gut so, denn vor allem die interessanten Charaktere machen die rasante Geschichte aus, allesamt clever besetzt (u.a. Salma Hayek als Hellseherin und Willem Dafoe als Vincent Price Hommage). Nach der Romanvorlage von Darren Shan verfilmt lässt sich “Mitternachtszirkus” mit Freunden, der Familie oder auch zu zweit hervorragend genießen, denn irgendwie ist für jeden was dabei.
Ab dem 7.1.2010 kann man sich dann gruseln, kaputt lachen oder sich einfach über die Spitzen gegenüber ernsthaften Vampirfilmen freuen.