Midnight in Paris ist ein romantischer und fantasievoller Film von Woody Allen, der die Schönheit der französischen Hauptstadt ganz vorne Anstellt. Eine schöne Geschichte, die schöne Bilder von Paris zu bieten hat.

Gemeinsam mit seiner Verlobten begleitet der Drehbuchautor Gil seine Schwiegereltern bei einer Geschäftsreise nach Paris. In der Stadt angekommen, schwärmt Gil bereits von der Stadt. Er mag sie vor allem bei Regen und seine Begeisterung gilt vor allem den 20er Jahren. Während der Reise schreibt der Drehbuchautor an seinem ersten Roman, mit dem er seine literarischen Fähigkeiten unter Beweis stellen will. Seine Verlobte, Inez, teilt seine Ansichten weder im Bezug auf die Stadt, noch im Bezug auf seine neue Arbeit. Deshalb teilt sie auch nicht seinen Wunsch nach der Hochzeit direkt in die Stadt der Liebe zu ziehen.

Kitschfreie Romantik

Als Gil eines Nachts allein durch die Straßen schlendert und sich auf einen Platz setzt, schlägt die Uhr Mitternacht und ein altes Auto nähert sich ihm. Die Insassen laden ihn ein mit ihnen zu fahren. Die Menschen, die sich ihm in dem Fahrzeug vorstellen sind allesamt bekannte Menschen aus den 20er Jahren. Neben Picasso lernt er auch Gertrude Stein kennen, dem er seinen Roman zur Lektüre gibt.

Gil entfremdet sich durch die nun folgenden nächtlichen Zeitreisen immer weiter von seiner Verlobten, Inez. Er lernt Picassos Geliebte, Adriana, kennen, die es ihm gleich angetan hat. Sie jedoch würde viel lieber in einer noch früheren Zeit, der Renaissance, leben. Die beiden machen eine weitere Zeitreise in diese noch frühere Zeit. Da Adriana in dieser Zeit bleiben will, reist Gil allein in die Gegenwart zurück.

Paris bei Regen

Dort trifft er auf die Antiquitätenverkäuferin Gabrielle. Bei ihr hatte er zuvor eine Schallplatte gekauft. Zwar regnet es, doch auch Gabrielle stört das nicht, weil sie Paris bei Regen ebenso gern hat wie Gil.

Midnight in Paris ist eine schöne Geschichte, die Woody Allen in vielerlei Hinsicht romantisch, aber nicht kitschig verpackt.