Dieses Mal waren Universal Pictures schneller mit ihrem thematisch ähnlichen Animationsfilm “Ich, einfach unverbesserlich”. Aber wie sieht es denn qualitativ mit dem neusten Werk der Dreamworks Pictures aus?

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Megamind (Will Ferrell) und Metro Man (Brad Pitt) sind seit ihrer Ankunft auf dem Planeten Erde erbitterte Gegner. Als Megamind es eines Tages tatsächlich schafft, den sonst unbesiegbaren Metro Man zu töten, steht er vor einem moralischen Dilemma, denn was für ein Bösewicht ist man, wenn der Superheld zum bekämpfen fehlt? Als er sich auch noch in Metro Mans Herzchen, die Reporterin Roxanne Ritchie verliebt, scheint seine ganze Welt Kopf zu stehen…ein neuer Superheld muss her!
An Animation und Wortwitz mangelt es dem Zeichentrick nicht, auch die Originalstimme Ferrells sorgt für einige Lacher (was in der deutschen Synchronisation teilweise vermisst werden kann), allerdings fehlt es dem Film ein wenig an Eigenständigkeit, da man immer wieder versucht ist, ihn mit anderen Trickfilmen zu vergleichen. So wirklich herausstechend ist “Megamind” daher nicht, was einen aber nicht davon abhalten sollte, sich das bunte Spektakel dennoch im Kino an zu sehen, da es visuell rund geht und die Story auch keine Langeweile aufkommen lässt.
Im großen Rennen hat dennoch Universal gewonnen, da “Ich, einfach unverbesserlich” etwas mehr Herz mitbringt und vor allem für die Kleineren besser funktioniert.

Ab dem 2.12. im Kino.

Regie: Tom McGrath
Drehbuch: Alan J. Schoolcraft, Brent Simons
Darsteller: Will Ferrell, Brad Pitt, Jonah Hill, Tina Fey
Musik: Hans Zimmer, Lorne Balfe