Brad Pitt muss sich in Acht nehmen, denn George Clooney beweist immer mehr, dass er in Sachen anspruchsvoller Komödien locker mithalten kann.

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Als Journalist des Ann Arbor Daily Telegramm ist Bob Wilton (Ewan McGregor) immer auf der Suche nach der einen großen Story. Stattdessen scheint er nur mit Verrückten zu tun haben und sein Privatleben gerät auch immer mehr ins Wanken. Als seine Frau ihn für einen Kollegen verlässt, reist Bob kurzentschlossen in den Irak, um von dort aus zu berichten. Er trifft Lyn Cassady (George Clooney), der tatsächlich behauptet, die Army würde seit Jahren eine spezielle und vor allem geheime Gruppe an Männern dazu ausbilden, im Krieg mit parapsychologischen Mitteln zu kämpfen. Die sogenannten “Jedi Warriors” könnten sich unsichtbar machen, Dinge sehen, die außerhalb ihrer Wahrnehmung liegen und sogar durch Wände gehen…
Ob man es glaubt oder nicht, aber die Komödie aus den Händen von Regisseur Grant Heslov basiert auf einem Buch des Journalisten Jon Ronson, das nicht als Fiktion gedacht ist.
Zusammen mit John Sergeant untersuchte er die Wege des amerikanischen Militärs mittels New Age Theorien und anderen übermenschlichen Thesen eine “Superarmee” zu bilden.
Der Film nimmt sich selbst weniger ernst, wartet mit großartigen Schauspielern auf (Kevin Spacey, Jeff Bridges, Stephen Root) und hat vor allem einen der letzten klassischen Hollywood-Schauspieler als Ass im Ärmel: George Clooney.
Ihm ist es auch zu verdanken, dass der manchmal etwas seichte Film niemals zu simpel wird, sondern durchweg für Unterhaltung sorgt.
Ab dem 4.3.2010 kann man sich entscheiden, ob man auf Ziegen oder lieber auf die Kinoleinwand starren möchte.

Regie: Grant Heslov
Drehbuch: Peter Straughan, Jon Ronson
Darsteller: George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges, Kevin Spacey
Musik: Rolfe Kent