Jennifer Aniston und Aaron Eckhart versuchen sich in einem Film, der ein ernstes Thema behandelt – den Tod eines Partners. Ob es gelingt, muss jeder für sich entscheiden.

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Nachdem seine Frau bei einem Autounfall gestorben ist, hat Ryan Burke seine Trauer verarbeitet und in Buchform gebracht, das mehr als nur erfolgreich. Als er sich nach drei Jahren endlich dazu durchringt, einen Workshop auch in der Stadt abzuhalten, in der er und seine Frau damals gelebt haben, lernt er nicht nur Eloise kennen und damit einen neuen Versuch mit der Liebe, er muss auch einsehen, dass er den Tod seiner Frau noch lange nicht verarbeitet hat.
Gerade die Entscheidung, aus diesem Thema eine dramatische Komödie zu machen, ist der springende Punkt, warum der Film nicht ganz überzeugen kann. Als wüsste er nicht genau, wohin er will, wechseln sich bitterernste Szenen mit albernen Papageienentführungen ab.
Eckhart und Aniston haben sehr wohl Chemie auf der Leinwand, aber die zu hippe, zu sprunghafte Behandlung des Themas endet damit, dass der sehr wohl anschaubare Film ein wenig ziellos dahin läuft und den Zuschauer zu oft alleine lässt, um eine rührende Szene mit einem dummen Witz zu unterbrechen, oder mit zu vielen Nebenstorys den Fokus zu verlieren.
Es ist kein Film, den man sich immer wieder angucken möchte, aber für einen Kinogang ist er angebracht, auch wenn die Macher nicht ganz verstanden haben, dass dramatische Komödien etwas homogener geschrieben werden müssen.
Ab dem 12.11. läuft der Film in den Kinos.