Jet Li und Jason Statham in einem Film: Für Actionfans eine der besten Kombinationen seit, äh, Gibson & Glover.

Tatsächlich hätten die beiden Action-Heroen vermutlich das Zeug zum perfekten Paar, etwa so wie Cola & Rum, Strand & FlipFlops, Couch & Bier. Schade nur, dass die Zahl ihrer gemeinsamen Szenen in “War” (2007) nicht gerade groß ist – und wenn sie mal zusammen vor die Kamera treten, dann kann man nicht wirklich von Schauspielerei sprechen, sondern nur von brillanter Choreografie.

Aber was soll’s: Man schaut sich einen Actionfilm ja nicht (wirklich…) der Schauspieler wegen an, oder? Und was die Action, das Kawumm-zzzzrggghh- splaash! – tactactactac … pffffttt – betrifft, ist “War” ein fabelhafter Film, so wie Fast Food: Schlicht, aber irgendwie wahnsinnig befriedigend.

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Worum geht’s? Statham ist ein Cop, dessen Spezialgebiet die chinesischen Triaden und die japanischen Yakuza sind. Als sein Partner von einem vermeintlich unsichtbaren Profikiller (Jet Li) hingerichtet wird, schwört er Rache… et cetera. Nicht auf die Story kommt’s an, sondern aufs Drumherum: Und das ist wirklich gelungen. “War” hat grandiose Actionszenen, Atmosphäre, gelegentlich sogar den ein oder anderen, typisch mürrischen Statham-Gag und ein oder zwei hübsche Überraschungen.

Mehr braucht’s nicht für einen Abend mit ein paar Jungs und ein paar Bier… 😉