Während so mancher Star aus der Traumfabrik sich benimmt wie ein Tier, haben die tierischen Sternchen von Lassie über Black Beauty bis hin zu Kommissar Rex ihre Manieren gelernt. Die Stars aus der Tierwelt sind nicht nur gut erzogen, sondern haben auch Tradition.





Stars mit kalter Schnauze

Der wohl bekannteste Hund der Fernsehgeschichte ist Border Collie Lassie. Bereits in den vierziger Jahren streifte die Hündin über Leinwände und Fernsehschirme. Die letzte Inkarnation der Figur des findigen Schnüfflers war 2005 im Fernsehfilm „Lassie kehrt zurück“. Der Name Lassie leitet sich von dem schottischen Begriff für „Kleines Mädchen“ ab.
Das österreichische Pedant zu Lassie ist der Kriminalspürhund Rex aus der Fernsehserie „Kommissar Rex“. Der Schäferhund hilft den wechselnden Polizeiermittlern nicht nur bei der Arbeit, sondern sorgt auch für Verwicklungen in deren Privatleben. Angelehnt ist die Serie, die auch im deutschen Fernsehen große Erfolge feierte, an den Film „Mein Partner mit der kalten Schnauze“ mit James Belushi.

Wie gut Schäferhunde sich als Begleiter des Menschen machen, zeigte auch Schäferhündin Sam in dem Endzeitstreifen „I Am Legend“: An der Seite von Will Smith sorgt die Hundedame für den wohl emotionalsten Moment des Films.

Von Affen, Pferden und Delfinen

Auch Affen zählen zu den Stars der Unterhaltungsindustrie. In Deutschland dürfte vor allem der Schimpanse aus der Familienserie „Unser Charly“ bekannt sein. Von 1995 bis 2012 wurde sie wöchentlich im ZDF-Vorabendprogramm ausgestrahlt.

Auch Kapuzineräffchen sind vor der Kamera beliebt, da sie besonders gut zu erziehen sind und gut auf Kommandos reagieren. Zu den bekanntesten Kapuzineräffchen gehören Marcel aus der Serie „Friends“ und Affe Jack aus „Fluch der Karibik“ mit Johnny Depp.

Seltener, aber nicht minder spektakulär auf der Leinwand sind Pferde. Ob das klassische Rennpferd „Black Beauty“ aus dem gleichnamigen Abenteuerfilm von 1994 oder der Mustang aus „Hidalgo“ – die stolzen Rösser sind ihren Besitzern loyale und tatkräftige Begleiter.

Ebenso tierische Ikonen der Fernsehgeschichte sind aber auch die Exoten Clarence, der schielende Löwe aus der Serie „Daktari“, und Delfin „Flipper“ als Unterwasser-Lassie.

Samtpfötchen sind rar

Einzig Katzen sind im Filmgeschäft ein wenig unterrepräsentiert; sie sind ziemlich kamerascheu. Wenn jedoch zwingend Stubentiger erforderlich sind, wie etwa für die „Harry Potter“-Filmreihe, werden häufig die etwas gehorsameren Maine-Coon-Katzen (eine größere Hauskatzenart) herangezogen.

Das Szenenfoto stammt aus der Serie Lassie / Filmverleih: Universum Film