Benjamin Button lebt mit einem außergewöhnlichen Zustand: Er wird nicht älter, sondern jünger.

Der Regisseur David Fincher arbeitet nach “Sieben” und “Fight Club” nun zum dritten Mal mit Brad Pitt zusammen. Basierend auf einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald (“Der große Gatsby”) aus dem Jahr 1921 erzählen sie die Geschichte des Benjamin Button, der als 80-jähriger geboren wird und nun jünger wird, bis er als Säugling stirbt.

Die Story deckt den Großteil des vergangenen Jahrhunderts ab in einer Art von umgekehrtem “Forrest Gump” oder auch “Big Fish”. Button wird permanent damit konfrontiert, dass er sich weder altersgerecht verhält noch so aussieht.

Der Film entfernt sich dabei allerdings größtenteils von der Kurzgeschichte. Die turbulente Zeit, die Benjamin erlebt, wurde für den Film verändert. Bei Fitzgerald wird er 1860 geboren, bei Fincher erst 1918, woraus sich logischerweise eine völlig andere Konstellation an Erlebnissen ergibt: Aus dem Spanisch-Amerikanischen Krieg von 1898 wird bei Fincher nun der zweite Weltkrieg, Buttons College Jahre um 1910 werden hier in die große Zeit des Rock’n Roll verlegt.

Geblieben ist die Prämisse des Mannes, der anstelle zu altern, immer jünger wird, gepaart mit den daraus entstehenden Problemen für Benjamins Liebes- und Familienleben.

In den USA war die Filmversion der Kurzgeschichte schon zu Weihnachten zu sehen, im deutschen Kinoprogramm ist er ab dem 29.01.2009 zu finden.

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