Thomas Manns Roman über den Untergang einer Kaufmannsfamilie wurde aufwändig verfilmt. Am 25.12.2008 kommt der Film in die Kinos.

Der Untertitel bestimmt die Richtung: In elf Teilen erzählt der 1901 veröffentlichte Roman vom “Verfall einer Famile”. Für sein Erstlingswerk, bei der seine eigene Familie als Vorbild stand, erhiehlt Thomas Mann 1929 den Nobelpreis für Literatur. Das langsame Verschwinden von Tradition und Geschäftsgeist, die Gleichbedeutung der Familie und der Firma und gesellschaftliche Veränderungen lassen sich als Leitmotive herauslesen. Die neue Verfilmung ist einer der spannendsten Neustarts in den nächsten Wochen im Kino.

Der Regisseur Heinrich Breloer, bis hierhin vor allem durch seine Doku-Dramen bekannt, liefert jetzt mit “Buddenbrooks. Ein Geschäft von einiger Größe” seinen ersten Kinofilm ab. Armin Müller-Stahl, der bereits als Thomas Mann in Breloers “Die Manns – Ein Jahrhundertroman” zu sehen war, spielt hier das Familienoberhaupt Johann Buddenbrock, Iris Berben ist als Elisabeth und Jessica Schwarz als Antonia zu sehen. Gedreht wurde unter anderem an Originalschauplätzen in Lübeck.

Die Geschichte der Buddenbrooks wurde bereits einige Mal verfilmt in den 20ern, 1959 und das letzte Mal 1979. Die neue Verfilmung verspricht ein komplexe Handlung mit großartiger Ausstattung und wundervollen Schauspielern, allen voran Müller-Stahl, der geradezu prädestiniert für diese Rolle wirkt.

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