Auch diese Woche bieten die Neustarts in unseren Kinos für jeden Genreliebhaber einen passenden Film an. Dabei sind unter anderem altgediente Pokerspieler, unter Liebeskummer leidende Männer und massenhaft sterbende Großstadtbürger zu sehen.

Regie-Debütant Nicholas Stoller schafft es in der Komödie „Nie wieder Sex mit der Ex (Forgetting Sarah Marshall)“ derben Humor mit tiefgründigen menschlichen Gefühlen zu verbinden, was typisch für alle von Judd Apatow (Jungfrau, 40, männlich sucht; Beim ersten Mal) produzierten Filme ist. Nachdem der sensible Peter von seiner Traumfrau abserviert wird, versucht er, seinen Kummer im fernen Hawaii zu verdrängen, nur um ausgerechnet dort seine Ex samt deren neuen Freund zufällig vorzufinden. Ein Szenario, dass für eine unterhaltsame sommerliche Komödie wie geschaffen ist!

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Kultstar Burt Reynolds spielt in „All In- Alles oder nichts“ einen ehemaligen Profispieler, der ein junges Talent entdeckt und es zum Sieg bei Weltmeisterschaften führen will. Die Vater-Sohn ähnliche Allianz wird aber durch charakterliche Unterschiede und Einmischung von Frauen (das ist ja klar!) auf eine harte Probe gestellt. Der Film versucht zwischen Drama und Komödie zu wandeln, enttäuscht aber durch eine vorhersehbare Handlung und wenige Überraschungsmomente. Lediglich Poker-Fans können aufgrund vieler Kurzauftritte professioneller Kartenspieler auf ihre Kosten kommen.

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Eine düstere Stimmung verbreitet der Science-Fiction-Thriller „The Hapening“ mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle. Im neuen Film des indisch stämmigen Genre-Regisseurs M. Night Shyamalan beginnen Menschen auf der ganzen Welt offenbar grundlos Selbstmord zu begehen. Der von Wahlberg gespielte Lehrer Elliot versucht mit seiner Familie aufs Land zu fliehen und landet in einem kleinen Ort an der US-Ostküste, wo er den Kontakt zur Außenwelt verliert. Wie alle Shyamalan-Filme ist „The Happining“ ein ruhiges Mystery-Drama, dass auf spektakuläre Effekthascherei verzichtet und von seinen „Gänsehautmomenten“ lebt. Dieses mal wagt es der Regisseur sogar, kritische Anspielungen auf die Hysterie nach dem 11. September einzubauen.

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