“Friends just keep you away from TV.” (Doug Heffernan)

Der “King of Queens” hat es inzwischem mal locker auf neun Staffeln gebracht; wird in den Vereinigten Staaten seit 1998 ausgestrahlt – und erfreut sich immer noch größter Beliebtheit. Keine schlechte Leistung für eine Serie, deren Macher ursprünglich fürchteten, sie könnte untergehen, weil die Figuren alle so gewöhnlich sind …

Doug Heffernan (Kevin James) ist Paketzusteller in dem New Yorker Stadtteil Queens: Ein gemütlicher, netter, rundlicher Typ, und sehr verliebt in seine entzückende Frau Carrie (Leah Remini). Für sie bringt er – und damit steigt die Serie in der ersten Staffel ein – ein enormes Opfer: Er gibt seinen liebevoll eingerichteten Hobbyraum im Keller zugunsten ihres alten, etwas tattrigen Vaters auf. Arthur (Jerry Stiller, Vater von Ben) weigert sich nämlich partout, in ein Altenheim zu ziehen. Womit eine der denkwürdigsten Ménages à trois der jüngeren Seriengeschichte geboren wäre: Der Paketzusteller, seine patente Frau und ihr schräger Vater. Wie die etwa gleichalten “Gilmore Girls” legt “King of Queens” großen Wert auf flottgeschriebene, screwball-mäßige Dialoge (“Son of a mother!”), ist aber insgesamt eher Sitcom als die tragikomischen Gilmore-Geschichten. Wie sollte es auch anders sein? Immerhin spielt mit Jerry Stiller einer der besten amerikanischen Komiker seiner Generation mit. Übrigens taucht Ben Stiller in der Folge “Shrink Wrap” auf und spielt – Jerrys Vater.

In Deutschland ist inzwischen auch die neunte Staffel von “King of Queens” auf DVD erschienen. Die Qualität ist, wie man es von Serienstaffeln gewohnt ist, hoch; Bild und Ton sind hervorragend, und sogar die Extras sind sehenswert.

One Comments

  • SonofaFlower 07 / 03 / 2008

    Ich war großer King of Queens Fan – bis ich neulich eine Reportage über Scientology gesehen habe.
    Und die Mit- Hauptdarstellerin ist da ein ziemlich hohes Theta- Sonstwie- Tier. Damit ist die Serie für mich leider gestorben. 🙂

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