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John Carter landet 2012 in den Kinos: Mit oder ohne 3D?

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9 Dez
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Science Fiction, Steam Punk, 3D – das 2012 erscheinende Spektakel unter der Regie von Andrew Stanton (Wall-E) hat das Potential episch zu werden, macht aber Sorgen, denn schon lange haben wir keinen 3D Film in diesem Genre gesehen, der hielt, was er versprach.

Als John Carter (Taylor Kitsch), ein ehemaliger Soldat der Konföderierten, in Arizona nach Gold sucht, wird er wie durch einen Zauber auf den Planeten Mars verfrachtet und stellt dort fest, dass er durch die geringere Anziehungskraft stark wie ein Superheld ist. Als er sich mit den Bewohnern anfreundet und dank seiner Kräfte hohe Ränge erreicht, muss er einsehen, dass es auf dem Mars wie auf Erden nicht so leicht ist, das Gute zu tun und den Guten zu folgen.

Edgar Rice Burroughs schrieb in den 20er Jahren eine ganze Buchreihe, die John Carter als Protagonisten hatte, später würde Burroughs Tarzan ins Leben rufen. Knapp 100 Jahre nach der Buchveröffentlichung hat sich Andrew Stanton an das mehr als ambitionierte Unternehmen gewagt, das erste Buch zu verfilmen, CGI sei Dank.
Damit schaffte er zusammen mit Disney das, was seit den 30er Jahren ein scheinbar unmögliches Unterfangen war, denn ob es nun schlechte Testvorführungen oder aber interne Probleme waren, John Carter wollte, aber schaffte es nie auf die Kinoleinwände.
Wie es mittlerweile gängig ist, soll der Film der erste Teil einer Trilogie sein, geschrieben wurde das Ganze von Mark Andrews, der unter Pixar Fans für seine Arbeit am Storyboard von “The Incredibles” aber auch “Der Gigant aus dem All” bekannt ist. Außerdem steht auch Michael Chabon gelistet, der bekannte Autor von “Wonder Boys”, der das Drehbuch in die Revision bekommen hatte.

Das Ganze wird es natürlich pompös in 3D geben, allerdings – auch entgegen Stantons Bedenken – im Nachhinein auf 3D getrimmt, heißt also, dass die Wunderwelten eines “Avatar”-Filmes (der übrigens stark von Burroughs Büchern inspiriert wurde) nicht auf der Leinwand entstehen werden. Aber 3D ist heiß und IN, deshalb wird es sich Disney nicht nehmen lassen, die paar Extra-Dollar mit zu verdienen.

Die Veröffentlichung in den USA wurde auf März 2012 verschoben, was Aufatmen in den Reihen all jener auslöste, die auf Pixars “Brave” warten, das im Juni anlaufen soll und das mit dem Original-Releasedatum von “John Carter” (ebenfalls Juni) eventuell weiter nach hinten verschoben worden wäre.

Regie: Andrew Stanton
Drehbuch: Andrew Stanton, Mark Andrews, Michael Chabon
Darsteller: Taylor Kitsch, Lynn Collins, Willem Dafoe
Musik: Michael GiacchinoSimilar Posts:

Kategorie: Kinoprogramm

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