Alle lechzen nach Megan Fox. Als Supermodel-Automechanikerin konnte sie schon in “Transformers” Männerherzen höher schlagen lassen, in ihrem neusten Film reißt sie sie lieber heraus.

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Jennifer Check (Megan Fox) hat sich über die Schulferien sehr verändert, muss ihre beste Freundin Anita “Needy” Lesnicki (Amanda Seyfried) fest stellen, denn warum stapeln sich plötzlich die Leichen um Jennifer? Klar, dass sich daran schnell etwas ändern muss, aber wie weit geht ihre Freundschaft?
Die Horror-Komödie wurde u.A. von Jason Reitman produziert und von Diablo Cody geschrieben, die schon für den Erfolgshit “Juno” zuständig waren. Mit “Jennifer’s Body” wollten sie einen weiteren Film in die Kinos bringen, der eben anders ist.
So wirklich ist es ihnen nicht gelungen, denn die hohe Kunst des komischen Horrors ist anscheinend nicht so leicht zu beherrschen, wie sie es sich erhofft hatten.
Allerdings sind die schauspielerischen Leistungen der Hauptdarstellerinnen überzeugend und die Geschichte der Freundschaft kommt glaubwürdig herüber.
Die Lacher erzielt der Film dann jedoch nur ab und an durch kecke Dialoge, verliert sich darüber jedoch in seinem eigenen Bemühen, dem Erfolg von “Juno” nach zu eifern und auch der Horror-Aspekt wird manchmal etwas vernachlässigt, was bei der Prämisse eigentlich mehr als schade ist.
Mehrfach als “Twilight”-Version mit etwas mehr Biss bezeichnet, ist “Jennifer’s Body” auf jeden Fall sehenswert, ist aber weit vom Kultfilm entfernt. Aber das erwartet man ja auch nicht, wenn man in einen Horrorfilm geht und so reicht die bezaubernd bösartige Megan Fox und der clevere Wortwitz definitiv, um sich ab dem 5.11. in die Kinosessel zu kuscheln.